Analytiker bewertet, ob eine Bedrohung für eine groß angelegte russische Offensive gegen den Dnipro besteht.
Die Besatzungstruppen Russlands betrachten die Region Dnipropetrowsk als potenzielle Frontlinie für Friedensverhandlungen. Dies erklärte der militärische Analyst des deutschen Magazins Bild, Julian Röpke. Der Experte wies darauf hin, dass die ukrainische Seite aktiv Verteidigungspositionen stärkt und fortifikatorische Strukturen an der Grenze der Region errichtet, da ernsthafte Gründe für eine Verlagerung der Kampfhandlungen in Richtung Dnipropetrowsk bestehen.
Röpke betonte, dass das Hauptziel der russischen Besatzer die Einnahme des Dnipro sei, jedoch ihre Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, nicht unendlich seien. Vor ihnen liegt Pawlograd, auf dem Weg dorthin sind bereits neue Verteidigungslinien zwischen Pokrowsk und Pawlograd geschaffen worden. Der Experte hofft, dass diese Verteidigungsanlagen den Feind zumindest bis zum nächsten Sommer aufhalten werden.
Röpke wies auch darauf hin, dass, wenn die Angriffsgeschwindigkeiten der russischen Truppen auf dem Niveau der Operation zur Einnahme von Awdejewka bleiben (35 km in 10 Monaten), wir bereits im Februar-März 2025 mit Beginn der Kampfhandlungen in der Region Dnipropetrowsk rechnen können.
Zuvor berichtete General Viktor Surski über eine der stärksten Offensiven Russlands.
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