Fiatgeld hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 27 Jahren – Analyse offenbart dramatischen Wertverfall.

Fiatgeld hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 27 Jahren – Analyse offenbart dramatischen Wertverfall
Fiatgeld hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 27 Jahren – Analyse offenbart dramatischen Wertverfall

Die begrenzte Lebensdauer von Fiatwährungen

Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Eine umfassende Untersuchung der Firma River hat die Geschichte des Fiatgeldes vom 18. Jahrhundert bis heute analysiert. Das Ergebnis: Sämtliche Fiatwährungen verlieren mit der Zeit an Kaufkraft. Im Durchschnitt existieren sie lediglich 27 Jahre, bevor sie ersetzt werden oder kollabieren. Dies zeigt, dass Papiergeld seinen ursprünglichen Wert nur selten über lange Zeiträume bewahren kann.

Die Studie belegt außerdem, dass das britische Pfund inzwischen rund 99,7 % seiner Kaufkraft eingebüßt hat. Der US-Dollar verlor seit seiner Einführung etwa 97 % an Wert. Selbst heute noch gängige Währungen haben demnach bereits zwischen mehreren zehn und fast 100 % ihrer ursprünglichen Kaufkraft verloren. Hyperinflation ist dabei nur eine von mehreren möglichen Todesursachen – häufiger werden Währungen durch Reformen abgelöst.

Auswirkungen auf das globale Finanzsystem

Nachdem die USA 1971 den Goldstandard aufgaben, stellten alle großen Weltwährungen endgültig auf das reine Fiat-Modell um. Dieser Schritt hatte tiefgreifende Folgen für die globale Finanzordnung: Seither dominieren Geldsysteme, die nicht durch physische Werte gedeckt sind, die Volkswirtschaften der meisten Länder.

Die zentralen Erkenntnisse der River-Analyse bestätigen: Ein langes Bestehen einer Währung garantiert keineswegs den Erhalt ihrer realen Kaufkraft. Dies ist eine entscheidende Information, um die mit Fiatgeld verbundenen finanziellen Risiken richtig einzuschätzen.

Für Anleger und Ökonomen bedeutet dies, dass sie bei der Entwicklung von Risikomanagement-Strategien besonders vorsichtig sein sollten. Es empfiehlt sich, alternative Wertaufbewahrungsmittel wie Kryptowährungen oder Sachwerte in Betracht zu ziehen, um möglichen Wertverlusten vorzubeugen.


Lesen Sie auch

Werbung