Trainerentlassung bei Anderlecht: Hasi muss gehen – Sikan kommt.
Das Aus für Bisnik Hasi bei RSC Anderlecht
Nach Angaben von Novyny.live: Der belgische Spitzenklub RSC Anderlecht hat sich von Cheftrainer Bisnik Hasi getrennt. Die Entscheidung fällt zeitnah zur Verpflichtung des ukrainischen Stürmers Danylo Sikan, der am 21. Januar zum Team stieß. Die sportliche Talfahrt unter Hasi gab letztlich den Ausschlag für diesen Schritt.
Hasi hatte den Trainerposten bei Anderlecht bereits zum zweiten Mal im März 2025 übernommen. In seiner zweiten Amtszeit absolvierte die Mannschaft insgesamt 43 Pflichtspiele mit folgender Bilanz:
- 18 Siege,
- 9 Unentschieden,
- 16 Niederlagen.
Aktuell belegt Anderlecht den vierten Tabellenplatz in der belgischen Liga. Im nationalen Pokal zog das Team immerhin ins Halbfinale ein, wo es auf Antwerpen trifft. Die Europapokal-Saison endete jedoch früh: Das Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation bedeutete das verfrühte Ende aller internationalen Ambitionen.
Interimistisch wird Assistenztrainer Edward Still die Geschicke der Mannschaft leiten. Hasi war dem Klub lange verbunden: Zunächst von 2009 bis 2014 als Co-Trainer tätig, übernahm er von 2014 bis 2016 erstmals die Cheftrainerrolle. Der erneute Wechsel an der Linie unterstreicht den hohen Erfolgsdruck, unter dem der Rekordmeister steht.
Die Entlassung von Bisnik Hasi zeigt exemplarisch, welchem Resultatsdruck Top-Klubs ausgesetzt sind, wenn die Leistung hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Die Verpflichtung eines Offensivtalents wie Danylo Sikan signalisiert den Willen zur Erneuerung. Ob diese personellen Weichenstellungen – auf und neben dem Platz – den ersehnten Turnaround bringen, wird sich in der Liga und im Pokal zeigen müssen. Die belgische Fußballöffentlichkeit beobachtet die Entwicklungen beim Traditionsklub mit großer Aufmerksamkeit.
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