Andrij Sybiha: Russlands Rechenschaft für Kriegsverbrechen ist Grundvoraussetzung für einen gerechten Frieden.
Warum Russland zur Verantwortung gezogen werden muss
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat auf der Justice Conference am 23. Februar die zentrale Bedeutung betont, Russland für seine Kriegsverbrechen in der Ukraine zur Rechenschaft zu ziehen. Ein gerechter Friede sei ohne diesen Schritt nicht möglich, so seine klare Aussage. Diese Forderung ist ein zentraler Pfeiler der ukrainischen Position in allen Friedensgesprächen.
'Die Verantwortung Russlands ist keine abstrakte Rechtslehre, sondern praktische Arbeit. Sie ist die entscheidende Bedingung für einen gerechten Frieden.' Andrij Sybiha
Sybiha machte unmissverständlich klar, dass russische Kriegsverbrecher keinerlei Anspruch auf Amnestie haben dürften. Eine Straffreiheit würde, so seine Warnung, zu einer Kapitulation des Völkerrechts führen.
Internationale Instrumente gegen die Aggression
Die Ukraine bedient sich aktiv internationaler Mechanismen wie des Internationalen Gerichtshofs und von Schiedsgerichten für Seerecht, um der Aggression der Russischen Föderation zu begegnen. Im Rahmen von Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs wurden bereits sechs Haftbefehle, unter anderem gegen Wladimir Putin und weitere Personen, ausgestellt.
- Ein russischer Besatzer wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er Kriegsgefangene erschossen hatte.
- Gegen einen Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurde wegen der Folter von Zivilisten ermittelt.
Besonders nachdrücklich verwies Sybiha auf die illegale Verschleppung und Deportation ukrainischer Kinder, die er als eines der schwersten Verbrechen dieses Krieges bezeichnete. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland für Kriegsverbrechen in der Ukraine seit dem Jahr 2014 verantwortlich gemacht. Diese Fakten belegen systematische Verstöße Russlands gegen Menschenrechte und internationales Recht, die ein sofortiges Handeln der Weltgemeinschaft erfordern.
Die Aussagen von Minister Sybiha unterstreichen, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen und der Bestrafung der Schuldigen ist. Nur so kann Gerechtigkeit für die Ukraine wiederhergestellt werden. Ein anhaltender Druck auf Russland durch internationale Institutionen und Menschenrechtsorganisationen ist ein entscheidender Schritt, um die Rechtsordnung zu wahren und künftige Verbrechen dieser Art zu verhindern.
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