Drohnenangriff auf AKW Saporischschja: Loch in Reaktorblock-Wand entdeckt.
Angriff auf das Kernkraftwerk Saporischschja
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 7. Mai 2026 um 18:00 Uhr wurde das Kernkraftwerk Saporischschja (KN Saporischschja) Ziel eines Drohnenangriffs. Dabei entstand ein Loch in der Außenwand eines Reaktorblocks. Die zentralen Anlagenteile blieben jedoch intakt. Diese Meldung verbreiteten zunächst Quellen wie RIA Novosti, später griff auch die Agentur TASS die Information auf.
Einzelheiten zum Vorfall
Der Angriff zielte gezielt auf die Hauptausrüstung des AKW. Die Drohne, die über Glasfaser gesteuert wurde, detonierte in der Nähe des Maschinenhausgebäudes von Block 6. Dies war bereits die 16. vollständige Stromabschaltung des AKW Saporischschja seit Beginn des umfassenden Krieges.
- Glücklicherweise bleibt die Strahlenbelastung auf dem Gelände der Anlage im Normalbereich.
- Es gab weder Verletzte noch kritische Zerstörungen.
Der Direktor des AKW Saporischschja, Lichatschow, erklärte: 'In der Wand des Reaktorblocks entstand ein Loch, aber die Hauptausrüstung wurde nicht beschädigt.'
Ein Vertreter des Angreiferstaates äußerte jedoch Besorgnis und meinte, die ukrainischen Streitkräfte würden 'die Grenzen des gesunden Menschenverstandes überschreiten' und man müsse mit direkten Angriffen auf den Atomreaktor sowie die Sicherheitssysteme rechnen. Interessanterweise besuchte Sergej Kirijenko am 7. Mai das besetzte AKW Saporischschja.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Gefahr für Nuklearanlagen während des Konflikts. Attacken auf kritische Infrastruktur könnten schwerwiegende Folgen haben. Obwohl die Hauptausrüstung nicht beschädigt wurde, können solche Angriffe Panik in der Bevölkerung und internationale Besorgnis über die Sicherheit von Atomkraftwerken auslösen. Es bleibt wichtig, die Lage rund um das AKW Saporischschja genau zu beobachten, da sich die Ereignisse im Kontext des Ukraine-Krieges schnell ändern können.
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