Drohnenangriff trifft russische Chemieindustrie: Ammoniumnitrat-Produktion zu zehn Prozent zerstört.
Ziel in Dorogobusch getroffen
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Drohnenangriff hat am 25. Februar ein Chemiewerk in der russischen Oblast Smolensk schwer beschädigt. Das betroffene Werk in Dorogobusch stellte Ammoniumnitrat her und repräsentierte im Jahr 2024 etwa zehn Prozent der russischen Produktionskapazität für diesen Stoff. Der Angriff mit FPV-Drohnen zielte gezielt auf diese kritische Infrastruktur.
Satellitenbilder zeigen eine deutliche schwarze Brandspur auf dem Werksgelände, ein Beleg für die erheblichen Zerstörungen. Bei dem Angriff kam es zu einer Serie von Explosionen, die folgende Bereiche erfassten:
- den Bereich für den Autotransport,
- den Eisenbahnterminal,
- sowie das Lager für Fertigprodukte.
Die Detonationen zerstörten eine komplette Verladerampe und beschädigten benachbarte Produktionsanlagen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit industrieller Schlüsselbetriebe in der Region auf. Die Zerstörung dieser bedeutenden Produktionskapazitäten könnte die Versorgung mit Ammoniumnitrat in Russland kurzfristig spürbar beeinträchtigen. Ammoniumnitrat ist nicht nur ein Grundstoff für Düngemittel, sondern auch für Sprengstoff.
Folgen für die Landwirtschaft absehbar
Der Angriff auf das Chemiewerk in Dorogobusch unterstreicht die Verwundbarkeit industrieller Infrastruktur. Die Beschädigung einer so großen Produktionsstätte droht Engpässe bei Ammoniumnitrat zu verursachen, was direkte Auswirkungen auf den Agrarsektor hätte, da die Substanz ein zentraler Bestandteil vieler Mineraldünger ist. Solche Ereignisse dürften zu verschärften Sicherheitsvorkehrungen an vergleichbaren Industrieanlagen führen, um künftige Attacken zu verhindern.
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