18. Stromausfall am AKW Saporischschja: Wie die Energieversorgung wiederhergestellt wurde.
Stromversorgung am AKW Saporischschja läuft wieder
Nach Angaben von Espreso.tv: Nach einer 15-stündigen Unterbrechung ist die externe Stromzufuhr zum Kernkraftwerk Saporischschja (Saporischschja-Atomkraftwerk, ZNPP) wiederhergestellt. Dies war bereits der 18. Stromausfall während des Krieges. Der Vorfall am 4. Juni wurde durch einen Angriff auf das nahegelegene Wärmekraftwerk Saporischschja (Saporischschja-TES) ausgelöst. Eine lokale Waffenruhe in der Umgebung des AKW trat am 5. Juni in Kraft, doch die Kämpfe in der Region beeinträchtigen weiterhin die Lage.
Besetzung und ihre Folgen
Das Kernkraftwerk Saporischschja wurde Anfang März 2022 von russischen Truppen besetzt. Seitdem kam es immer wieder zu Unterbrechungen der externen Stromversorgung aufgrund aktiver Kampfhandlungen. Beispielsweise griff am 4. Mai 2026 eine Drohne das externe Strahlenkontrolllabor des AKW an. In der Nacht zum 3. Juni 2026 ereignete sich der 17. Blackout an der Anlage.
„Es handelte sich um den 18. Verlust der externen Stromversorgung“, erklärte Rafael Grossi.
Die Situation am AKW Saporischschja bleibt angespannt, und künftige Entwicklungen könnten die Sicherheit der nuklearen Einrichtung erheblich beeinträchtigen. Die Wiederherstellung der Stromversorgung ist für den Betrieb der Kühlsysteme und die Vermeidung von Kernschmelzrisiken unerlässlich.
Die Wiederherstellung der Stromversorgung am AKW Saporischschja ist von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der kerntechnischen Anlage, da Stromausfälle schwerwiegende Folgen haben können. Die anhaltenden Unterbrechungen der Energieversorgung während des Krieges verdeutlichen die Instabilität der Region und die Risiken, die mit der Besetzung des Kraftwerks einhergehen. Die Gefahr weiterer Angriffe bleibt bestehen, was nicht nur die Sicherheit des AKW, sondern auch der umliegenden Gebiete gefährdet.
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