Massiver Drohnenangriff lähmt den Luftverkehr in Moskau und entfacht Brände am 18. Juni.
Angriff auf die Moskauer Ölraffinerie
Nach Angaben von UATV: Am 18. Juni 2023 erlebte Moskau einen der bedeutendsten Luftangriffe in der Geschichte des Konflikts. Angriffs-Drohnen zielten auf die Moskauer Ölraffinerie und brachten die zivile Luftfahrt der Stadt zum Stillstand. Diese Operation verdeutlichte die eskalierende Aggression der Ukraine und intensivierte die Kritik an der russischen Führung.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine sieht den Angriff auf die Raffinerie als Teil eines systematischen Versuchs, die strategische Infrastruktur Russlands zu lähmen.
„Wiederholte Angriffe auf die Moskauer Ölraffinerie zeigen, dass ukrainische Drohnen systematisch wichtige strategische Ziele des Feindes tief im Inneren Russlands treffen können“– erklärten Beamte des Dienstes. Dies markiert eine neue Phase der Feindseligkeiten, in der die ukrainischen Kräfte ihre Fähigkeit demonstrieren, kritische Ziele zu treffen.
Auswirkungen auf die politische Landschaft Russlands
Der Angriff hallte auch durch die innere politische Szene Russlands. Nach den Ereignissen des 18. Juni fiel die Zustimmungsrate von Präsident Wladimir Putin auf den niedrigsten Punkt seit 2022. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zur Situation und erklärte:
„Wenn Putin diesen Krieg nicht beenden will, wenn er weitermachen will, werden wir nicht still sitzen – wir werden reagieren“.
Darüber hinaus betonte Andriy Sybiha, ein ukrainischer Beamter: „Ihr Land hat einen aggressiven Krieg gegen unseres geführt.“ Diese Bemerkungen unterstreichen die eskalierenden Spannungen an den Frontlinien und die Bereitschaft der Ukraine, weitere Maßnahmen als Reaktion auf Aggressionen zu ergreifen.
Insgesamt war der Angriff auf die Moskauer Ölraffinerie nicht nur eine militärische Operation, sondern ein wegweisender Moment im politischen Klima Russlands, der wichtige Fragen zur strategischen Ausrichtung des Landes aufwirft.
Dieser Luftangriff könnte langfristige Auswirkungen auf den Konflikt haben, da er die Fähigkeit der Ukraine zeigt, tief im Feindesland zuzuschlagen und möglicherweise das Machtgleichgewicht zu verschieben. Die interne politische Situation in Russland könnte auch die zukünftigen Entscheidungen des Kremls im Krieg beeinflussen, da der rückläufige Präsidialsupport Änderungen in der Strategie oder Taktik unter zunehmendem Druck hervorrufen könnte. Daher bleiben Entwicklungen in der Ukraine und Russland von globaler Bedeutung.
Lesen Sie auch
- Selenskyj trifft EU-Spitzen: Gipfel in Brüssel zur Vertiefung der Partnerschaft
- Selenskyj auf Ramstein: Täglicher Beschuss der Ukraine – auch Angriff auf Höhlenkloster
- Nächtlicher Angriff auf Moskau am 18. Juni: Wie dieser Vorfall den Kriegsverlauf beeinflusst
- Gemeinsame Rüstungsprojekte: Berlin und Kiew entwickeln Abfangraketen und liefern „Termit“-Roboter
- Brüsseler Gipfel: Was Selenskyj und Fico für die Zukunft vereinbarten
- Begegnungen in Brüssel: Selenskyj trifft Regierungschefs aus Griechenland, der Slowakei und Polen

