Odessa: Drohnenangriff fordert Todesopfer – Zahl der Verletzten steigt auf 23.

Odessa: Drohnenangriff fordert Todesopfer – Zahl der Verletzten steigt auf 23
Odessa: Drohnenangriff fordert Todesopfer – Zahl der Verletzten steigt auf 23

Nach Drohnenangriff in Odessa: Todesopfer geborgen, Suche geht weiter

Nach Angaben von Novyny.live: Bei den Bergungsarbeiten im Stadtteil Peressyp von Odessa wurde die Leiche eines Mannes gefunden, der durch den Angriff russischer Drohnen ums Leben kam. Die Zahl der Verletzten ist mittlerweile auf 23 gestiegen. Die Rettungskräfte setzen die Arbeiten zur Räumung der Trümmer fort.

Ausmaß der Zerstörung

Der Angriff mit unbemannten Flugkörpern ereignete sich in der Nacht zum 27. Januar. Unter den Trümmern könnten noch drei Menschen verschüttet sein. Die Feuerwehr rettete 14 Personen, darunter drei Kinder. Es wurden mehr als zehn Einschlagstellen registriert, die meisten in Wohngebieten. Getroffen wurden:

  • Zahlreiche Wohnhäuser
  • Eine Kirche
  • Ein Kindergarten
  • Ein Lyzeum
  • Ein Fitnesscenter
  • Mehrere Privatfahrzeuge

Neun Verletzte mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Unter ihnen sind zwei Mädchen, geboren 2013 und 2008, sowie eine schwangere Frau in der 39. Woche. Eine Person schwebt in lebensgefährlichem Zustand, mehrere weitere sind schwer verletzt.

„Den Feuerwehrleuten gelang es in der Nacht, 14 Menschen zu retten, darunter drei Kinder“, erklärte Marina Awerina.

Die Bergungsarbeiten dauern an, und die Einsatzkräfte suchen weiter nach möglichen Opfern unter den Trümmern. Die Lage bleibt angespannt, während die örtlichen Dienste mit den Aufräumarbeiten kämpfen. Solche Angriffe auf dicht besiedelte Wohnviertel verdeutlichen die fortwährende Gefahr für die Zivilbevölkerung im Krieg.

Die Tragödie unterstreicht die brutale Realität des Krieges und seine unmittelbaren Auswirkungen auf unbeteiligte Zivilisten. Angriffe dieser Art, die zu zahlreichen Opfern in Wohngebieten führen, lösen sowohl lokal als auch international große Besorgnis aus. Umso entscheidender ist die schnelle Reaktionsfähigkeit von Rettungsdiensten und medizinischer Infrastruktur, um den Betroffenen helfen zu können.


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