30 Tote nach Raketeneinschlag in Wohnhochhaus: Rettungskräfte suchen noch acht Vermisste.

30 Tote nach Raketeneinschlag in Wohnhochhaus: Rettungskräfte suchen noch acht Vermisste
30 Tote nach Raketeneinschlag in Wohnhochhaus: Rettungskräfte suchen noch acht Vermisste

Tödlicher Angriff im Kiewer Stadtteil Darnyzja

Nach Angaben von Novyny.live: Im Kiewer Bezirk Darnyzja laufen am 3. Juli die Bergungs- und Rettungsarbeiten nach einem Beschuss, bei dem ein neunstöckiges Wohnhaus zerstört wurde. Bei dem Angriff kamen 30 Menschen ums Leben, über 50 wurden ins Krankenhaus eingeliefert, darunter schwer verletzte Kinder. Acht Personen gelten weiterhin als vermisst. Zu Beginn des Einsatzes konnten die Retter 17 Menschen lebend aus den Trümmern befreien.

Unter den Schwerverletzten befinden sich drei Kinder, darunter ein fünfjähriges Mädchen und ein einjähriger Junge. Viele Kiewer bringen Blumen und Kinderspielzeug zum zerstörten Gebäude, um der Opfer des russischen Terrors zu gedenken, berichtete der Korrespondent von Novyny.LIVE, Oleksandr Sajun.

Lage in der ukrainischen Hauptstadt

Der Angriff auf Kiew am 2. Juli erfolgte durch Russland mit 28 ballistischen Raketen. Der Sprecher der Luftstreitkräfte der Ukraine, Jurij Ihnat, bezeichnete diesen Beschuss als völlig untypisch und sprach von mehreren Negativrekorden.

Angespannt bleibt die Lage auch im Kiewer Stadtbezirk Desnjanskyj, wo die vorhandenen Schutzräume nur rund 45 Prozent der Anwohner fassen können.

Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an, die Einsatzkräfte versuchen weiterhin, die Vermissten zu finden. Die örtlichen Behörden aktualisieren die Informationen zu Verletzten und Todesopfern fortlaufend. Viele Stadtbewohner beteiligen sich inzwischen aktiv an der Hilfe für die Betroffenen und zeigen damit Zusammenhalt in dieser schweren Zeit für das Land.

Diese Tragödie verdeutlicht auf erschütternde Weise die Grausamkeit des Krieges, den die Ukraine seit Beginn des Konflikts erlebt. Der Beschuss mit seinen zahlreichen Opfern zeigt nicht nur das Ausmaß der Zerstörung, sondern auch die tiefe Sorge um die Sicherheit der Zivilbevölkerung unter den Bedingungen aktiver Kampfhandlungen.

Das Engagement der Gemeinschaft beim Gedenken an die Toten und der Unterstützung der Verletzten zeugt von der Widerstandsfähigkeit und Einheit der Ukrainer in diesen schweren Zeiten.


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