Angriff auf Dnipro: Sieben Tote und 29 Verletzte – vier Menschen auf der Intensivstation.

Angriff auf Dnipro: Sieben Tote und 29 Verletzte – vier Menschen auf der Intensivstation
Angriff auf Dnipro: Sieben Tote und 29 Verletzte – vier Menschen auf der Intensivstation

Angriff auf ein Unternehmen in Dnipro

Nach Angaben von UATV: Am 29. Juni 2023 griff die russische Armee ein privates Unternehmen in Dnipro an. Bei diesem tragischen Vorfall kamen sieben Menschen ums Leben, 29 weitere wurden verletzt. Die Lage in den Krankenhäusern der Stadt ist angespannt: 16 Betroffene werden noch medizinisch betreut, vier von ihnen liegen auf der Intensivstation. Die Attacke ereignete sich mitten in der Stadt und traf einen Betrieb, der nach Angaben der Betreiber ausschließlich zivile Güter herstellt.

Der medizinische Direktor des Krankenhauses berichtete von schweren Verletzungen der Opfer. Bei den meisten Patienten ist der Zustand kritisch, bei einem besteht weiterhin Lebensgefahr. Konkret wurden bei den Verletzten folgende Schäden festgestellt:

  • Schädel-Hirn-Traumata,
  • Augenverletzungen,
  • Verletzungen des Brustkorbs und der Gliedmaßen.

Der jüngste Patient ist erst 22 Jahre alt und wird derzeit auf der Intensivstation behandelt.

Stimmen zum Geschehen

Jurij, Vertreter des Unternehmens: 'Dieses Unternehmen ist zivil. Wir stellen hier nichts Militärisches her. Aber unser Gegner weiß, wo er zuschlagen muss – an der verwundbarsten Stelle, der zivilen Infrastruktur. Es gibt Schäden, aber wir werden wieder aufbauen. Das Schlimmste ist, dass es Verletzte und Tote gibt.'

Diese Worte unterstreichen, dass das angegriffene Unternehmen keine militärische Funktion hatte und gezielt die zivile Infrastruktur getroffen wurde.

Oleksandr, Arzt: 'Die Patienten hatten schwere Wunden. Das waren Schädel-Hirn-Traumata, Verletzungen an Augen, Brustkorb und Gliedmaßen.'

Diese Aussagen verdeutlichen die Schwere der erlittenen Verletzungen und die Komplexität der weiteren Behandlung. Der Angriff hat tiefe Spuren im Leben der Bewohner von Dnipro hinterlassen, und die medizinischen Teams arbeiten unermüdlich daran, die Opfer zu retten.

Dieses Ereignis zeigt die Eskalation des Konflikts und die anhaltenden Angriffe auf zivile Ziele, die das Leben Unschuldiger gefährden. Behörden und Ärzte versuchen, die Folgen zu bewältigen, doch die Dauer und Schwere der Behandlung könnten langfristige Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft haben. Der Angriff löst auch in der Gesellschaft Empörung aus, da er gegen grundlegende Normen des humanitären Völkerrechts verstößt, die Angriffe auf zivile Einrichtungen verbieten.


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