Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen.

Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen
Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen

Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk am 11. Juni 2023

Nach Angaben von UATV: Am 11. Juni 2023 griffen russische Streitkräfte die Oblast Dnipropetrowsk an. Dabei erlitten zwölf Menschen Verletzungen. Die Angriffe verteilten sich auf mehrere Gemeinden, in denen über 40 Attacken mit Drohnen und Fliegerbomben registriert wurden. Besonders betroffen waren Bewohner der Rayone Nikopol und Synelnykowe.

Einzelheiten zum Angriff

Im Raum Nikopol, zu dem die Gemeinden Nikopol, Marhanez, Tscherwonohryhoriwka, Pokrowsk und Myrowe gehören, wurden fünf Personen verletzt. Darunter:

  • zwei Männer im Alter von 21 und 19 Jahren,
  • zwei Frauen im Alter von 61 und 57 Jahren,
  • ein 15-jähriges Mädchen.

Im Rayon Synelnykowe, der die Gemeinde Wassylkiwka umfasst, gab es sieben Verletzte – darunter fünf Frauen und zwei Männer.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung befanden sich vier Menschen im Krankenhaus, darunter eine 64-jährige Frau in kritischem Zustand. Wie Oleksandr Hantscha mitteilte:

Sieben Menschen wurden verletzt – fünf Frauen und zwei Männer. Vier Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die 64-jährige Verletzte befindet sich in einem ernsten Zustand. Die übrigen werden ambulant behandelt. — Oleksandr Hantscha

Durch die Attacken wurden eine Bankfiliale, ein Verwaltungsgebäude, eine Tankstelle, Privathäuser und Fahrzeuge beschädigt. In der Nacht zum 11. Juni setzte die russische Armee zwei ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und 221 Angriffsdrohnen ein. Diese Ereignisse verdeutlichen die zunehmende Spannung in der Region und deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung.

Der Angriff reiht sich in den breiteren Kontext der seit 2014 andauernden militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine ein, die mit der Annexion der Krim durch Russland begannen. Die steigende Zahl von Beschüssen ziviler Einrichtungen weist auf eine Eskalation des Konflikts und seine unmittelbaren Folgen für die lokale Bevölkerung hin. Die Geschehnisse in der Oblast Dnipropetrowsk könnten die humanitäre Lage in der Region weiter verschärfen, was die Aufmerksamkeit internationaler Organisationen und ausländischer Regierungen erfordert.


Lesen Sie auch

Werbung