Russische Drohne trifft Wohnhaus in Isjum: Eine Tote und mehrere Verletzte.
Angriff auf Isjum
Nach Angaben von Novyny.live: Am 26. Juni griffen russische Streitkräfte die Stadt Isjum mit Kampfdrohnen an. Dabei kam eine Frau ums Leben, vier weitere Menschen wurden verletzt – darunter ein Kind. Ein mehrstöckiges Wohnhaus wurde zerstört, es brach ein Feuer aus.
Gegen 09:30 Uhr morgens waren die ersten Explosionen zu hören. Zwei russische Drohnen vom Typ 'Shahed' trafen die Stadt, eine davon schlug in ein Hochhaus ein. Durch den direkten Einschlag wurden zwei weitere Wohngebäude beschädigt. Die Brandfläche betrug rund 70 Quadratmeter. Etwa 120 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.
Opfer und Folgen
Bei den Opfern handelt es sich ausschließlich um Zivilisten. Wie Serhij Fedtschenko mitteilte,
„kam eine Frau ums Leben“. Die Tragödie zeigt erneut die verheerenden Auswirkungen der anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen ein. Bereits am 24. Juni waren mindestens 20 Ortschaften in der Region Charkiw beschossen worden, wobei elf Menschen verletzt wurden. Einen Tag später, am 25. Juni, attackierten russische Truppen die Stadt Charkiw und 16 weitere Gemeinden – zwei Menschen starben, sieben wurden verletzt.
Der Angriff auf Isjum verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Ukraine. Besonders in der Region Charkiw versuchen russische Einheiten, Infrastruktur und das Leben der Menschen zu treffen. Die jüngsten Ereignisse zeigen eine Eskalation des Konflikts und unterstreichen die dringende Notwendigkeit internationaler Schutzmaßnahmen für die betroffenen Bewohner.
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