Drohnenangriff auf Lemberg: 24 Verletzte, sieben in Kliniken, historische Gebäude beschädigt.

Drohnenangriff auf Lemberg: 24 Verletzte, sieben in Kliniken, historische Gebäude beschädigt
Drohnenangriff auf Lemberg: 24 Verletzte, sieben in Kliniken, historische Gebäude beschädigt

Lemberg nach Drohnenangriff: Verletzte und schwere Schäden

Nach Angaben von Novyny.live: Bei einem russischen Drohnenangriff auf Lemberg am 24. März wurden 24 Menschen verletzt, sieben von ihnen mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Wie Marta Baidaka mitteilte, suchten bis 20:30 Uhr 24 Betroffene die Einrichtungen der Ersten Medizinischen Vereinigung Lembergs auf. Die Attacke richtete erhebliche Verwüstungen an, darunter auch an historisch bedeutsamen Bauten.

Die Verteilung der hospitalisierten Opfer auf die Kliniken gestaltete sich wie folgt:

  • 2 Personen in das Krankenhaus des heiligen Panteleimon
  • 5 Personen in das Krankenhaus des heiligen Lukas

Besonders betroffen ist das Stadtzentrum: Mindestens 17 Wohnungen sind vorerst unbewohnbar. Neben Wohnhäusern wurde auch das Bernhardinerkloster in Mitleidenschaft gezogen. Ein dreistöckiges Gebäude am Soborna-Platz wurde komplett zerstört. Die Behörden gehen davon aus, dass die genauen Schäden erst in den kommenden Tagen vollständig erfasst werden können.

Auswirkungen und erste Reaktionen

Der Angriff führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs. Mehrere Straßenbahnlinien mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen. Bürgermeister Andrij Sadowyj berichtete von heftigen Explosionen und anschließenden Bränden. Die Rettungskräfte konnten laut Ihor Kurus zunächst nicht ausrücken, da die Gefahr weiterer russischer Schläge auf die Stadt bestand.

Eine Übersicht der dokumentierten Zerstörungen:

  • 17 Wohnungen wurden schwer beschädigt
  • Ein dreistöckiges Wohnhaus am Soborna-Platz liegt in Trümmern
  • Das historische Bernhardinerkloster wurde getroffen

Der Angriff stellt einen weiteren tragischen Höhepunkt im anhaltenden Krieg dar und sorgt für große Besorgnis unter der Stadtbevölkerung. Die Attacke auf zivile Ziele, insbesondere auf Kulturgüter, unterstreicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung und das kulturelle Erbe der Ukraine. Die lokalen medizinischen und Rettungsdienste stehen vor der Herausforderung, unter ständiger Bedrohung weiterzuarbeiten. Der Wiederaufbau der beschädigten Gebäude wird voraussichtlich zeitaufwendig und ressourcenintensiv sein.


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