Tödlicher Angriff auf Bahnpersonal in Saporischschja und Schostka: Lokführer stirbt, mehrere Verletzte.
Russische Angriffe legen Bahnverkehr in der Ukraine lahm
Nach Angaben von UATV: Am 30. Mai haben russische Streitkräfte gezielt die Eisenbahninfrastruktur in der Ukraine attackiert. Besonders betroffen waren die Städte Saporischschja und Schostka. In Saporischschja wurden gegen Mittag eine Elektro- und eine Diesellok beschädigt. Dabei kam ein Triebfahrzeugführer ums Leben, zwei weitere Bahnmitarbeiter erlitten Verletzungen.
In der Nacht zum 30. Mai zerstörten russische Truppen in Schostka (Oblast Sumy) das Bahnhofsgebäude und fügten der Gleisanlage erheblichen Schaden zu. Die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja bestätigte:
„Der Lokführer ist tot. Zwei weitere Angestellte wurden verletzt und erhalten medizinische Versorgung.“Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Gefahr für den Schienenverkehr inmitten der Kampfhandlungen.
Schwere Folgen für das Verkehrsnetz
Die Angriffe auf die Bahnanlagen sind nicht nur ein Zeichen militärischer Aggression, sondern treffen auch eine der wichtigsten Lebensadern des Landes. Das Schienennetz ist für den Transport von Gütern und Reisenden unverzichtbar. Durch die Zerstörung von Bahnhöfen und rollendem Material drohen Versorgungsengpässe und logistische Verzögerungen, die die ohnehin angespannte humanitäre Lage in den Konfliktregionen weiter verschärfen könnten.
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