Russischer Angriff auf Odessa: Strand "Langeron" und Architektur-Berufsschule beschädigt.
Nach Angaben von ТСН: Als Folge des russischen Angriffs auf Odessa wurden am 13. Januar Objekte am Strand "Langeron" sowie die Odessische Berufs- und Architektur-Schule beschädigt.
Dies wurde aus einem Kommentar des Direktors der Bildungseinrichtung, Igor Tschernenko, im Live-TV bekannt. In einem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Video sind die zerstörten Gebäude am Strand "Langeron" zu sehen, der ein beliebter Erholungsort in Odessa ist.
Der Angriff traf auch die Bildungseinrichtung. Wie Tschernenko anmerkte, gelang es der Sicherheit, die sich während des Angriffs im Gebäude befand, rechtzeitig in den Schutzraum zu gelangen, sodass es keine Verletzten gab.
„Nur die Sicherheit war da, die hörte und in den Schutzraum zu uns ging. Und schon aus dem Schutzraum rief sie an, dass alles zusammenfällt, alles fliegt und so weiter. Niemand wurde verletzt, Gott sei Dank“,
— berichtete der Direktor der Schule.
Zustand der Schule nach dem Angriff
Das Gebäude der Schule hat erhebliche Schäden erlitten. Tschernenko berichtete, dass die Fenster an der Fassade und im Hof größtenteils zerstört wurden — nur sechs von zweihundert Fenstern sind noch intakt. In allen Klassenräumen haben die Decken Schaden genommen. Der größte Schaden ereignete sich in dem Verwaltungstrakt, wo eine Wand durchbrochen wurde. Zudem sind Brände ausgebrochen, die derzeit von der Feuerwehr gelöscht werden.
Durch die Brandbekämpfung ist das Gebäude auf allen Etagen, einschließlich des Kellers, wo sich der Schutzraum befindet, überflutet. Die Heizung musste im Gebäude abgestellt werden, da die Rohre beschädigt sind.
„Wir haben die Heizung abgestellt, da die Heizung beschädigt wurde, die Heizungsrohre, die Mehrheit des Lichts ebenfalls und Wasser. Jetzt werden wir etwas wiederherstellen, einen Teil des Gebäudes wieder in Betrieb nehmen. Alle Mitarbeiter wurden eingeladen, bei der Beseitigung zu helfen. Die Schüler – wir werden den Unterricht auf Distanz verlagern. Und wir werden diesen Tag auf einen anderen Untertermin verschieben“,
— fügte der Direktor der Schule hinzu.
Auswirkungen des Angriffs auf die Stadt
Odessa wurde am 13. Januar von Kamikaze-Drohnen angegriffen, was zu erheblichen Zerstörungen im Stadtzentrum führte. Beschädigt wurden nicht nur Wohngebäude und Hochhäuser, sondern auch Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, darunter Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser. Brände traten in einem Fitnesscenter, einer Schule und einem Neubau auf. Derzeit sind fünf Personen im Krankenhaus, weitere 14 haben psychologische Hilfe in Anspruch genommen. An den Einschlagpunkten wurden Stabsstellen eingerichtet, um den lokalen Bürgern zu helfen.
Durch den Angriff wurden zwei Energieanlagen des Unternehmens DTEK schwer beschädigt. Etwa 47.000 Familien sind ohne Strom, und die Wiederherstellung der Stromversorgung wird aufgrund der umfangreichen Zerstörung lange dauern.
Dieser Angriff war eine weitere Erinnerung an die Dauer und Ernsthaftigkeit der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Dennoch arbeiten die lokalen Behörden und Dienste an der Wiederherstellung und bemühen sich, die Sicherheit und notwendige Hilfe für die Betroffenen zu gewährleisten. Die Gemeinschaft unterstützt sich in diesen schwierigen Zeiten ebenfalls aktiv.
In den letzten Monaten sind Angriffe auf die Infrastruktur der Städte zum Alltag geworden, was Bedenken hinsichtlich der Zukunft aufwirft. Die Behörden und Experten setzen ihre Pläne zur Wiederherstellung fort, aber die Folgen könnten noch lange spürbar sein.
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