Nach Beschuss: Stromversorgung des AKW Saporischschja unterbrochen – Notstromaggregate laufen.

Nach Beschuss: Stromversorgung des AKW Saporischschja unterbrochen – Notstromaggregate laufen
Nach Beschuss: Stromversorgung des AKW Saporischschja unterbrochen – Notstromaggregate laufen

Stromausfall im Kernkraftwerk Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 11. Juni 2023 wurde die Hochspannungsleitung, die das Kernkraftwerk Saporischschja mit Strom versorgt, durch feindlichen Beschuss getrennt. In der Folge musste die Anlage auf Dieselgeneratoren umschalten. Es ist bereits der 19. vollständige Stromausfall des Kraftwerks seit Beginn der groß angelegten Invasion in der Ukraine.

Der Angriff verursachte zudem Versorgungsunterbrechungen in mehreren ukrainischen Regionen. Betroffen sind unter anderem:

  • Sumy
  • Charkiw
  • Donezk
  • Dnipropetrowsk
  • Saporischschja
  • Cherson

Ein Sprecher von Ukrenerho erklärte: 'Das Kernkraftwerk wurde auf Dieselgeneratoren umgestellt. Für eine Inspektion der Leitung fehlen derzeit die nötigen Sicherheitsbedingungen.'

Lage der Stromversorgung

Die Stromversorgungssituation bleibt angespannt, und es könnten weitere Herausforderungen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Energieinfrastruktur unter Kriegsbedingungen auftreten. Dieser Vorfall verdeutlicht die prekäre Lage in der Ukraine, da die Sicherheit von Atomkraftwerken entscheidend ist, um mögliche Katastrophen zu verhindern.

Der Stromausfall im Kernkraftwerk Saporischschja unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage, denn die Sicherheit der Anlage hat höchste Priorität, um Unfälle zu vermeiden. Anhaltende Angriffe und Unterbrechungen gefährden sowohl die Energiestabilität des Landes als auch die Sicherheit der Bevölkerung. In Kriegszeiten geht es nicht nur um die Wiederherstellung der Infrastruktur, sondern auch um die Schaffung sicherer Bedingungen für deren Betrieb und Wartung.


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