Fünf ukrainische Regionen nach russischen Angriffen ohne Strom – Energieverbrauch steigt um knapp 3 Prozent.
Lage der Energieversorgung in der Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 27. Mai um 09:30 Uhr lag der Stromverbrauch in der Ukraine um 2,9 Prozent höher als am Vortag. Grund dafür sind anhaltende Angriffe mit Drohnen und Artillerie, die in mehreren Regionen zu neuen Stromausfällen geführt haben. Der gestiegene Bedarf an elektrischer Energie fällt mit der fortgesetzten Beschädigung kritischer Infrastruktur zusammen.
Bereits am Abend des 26. Mai wurde der höchste Tagesverbrauch registriert – dieser Wert entsprach dem Niveau vom 25. Mai. Die Kombination aus erhöhter Nachfrage und zerstörten Anlagen verschärft die ohnehin schwierige Situation.
Betroffene Gebiete mit neuen Stromausfällen
Folgende Regionen waren von den jüngsten Unterbrechungen der Stromversorgung betroffen:
- Donezk
- Dnipropetrowsk
- Saporischschja
- Sumy
- Charkiw
Die Energieversorgung bleibt angespannt – sowohl der Verbrauchsanstieg als auch äußere Einflüsse tragen zu dieser Lage bei. Die ständigen Attacken auf die Infrastruktur zwingen zu Verbrauchseinschränkungen, was Haushalte und Industrie gleichermaßen trifft. Sollte der Stromverbrauch weiter steigen oder es zu neuen Angriffen kommen, droht eine Verschärfung der Krise, die zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Netzes erforderlich machen würde.
Die wiederholten Stromausfälle verdeutlichen die Verletzlichkeit des ukrainischen Energiesystems während des Krieges. Ohne ein Ende der Angriffe bleibt die Lage für Millionen von Verbrauchern prekär.
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