872 Millionen Hrywnja für Stromunabhängigkeit: So sichert ATB den Betrieb von 1319 Supermärkten.
Großprojekt: Notstrom für alle Filialen
Nach Angaben von TSN.ua: Um während des Krieges handlungsfähig zu bleiben, hat die ukrainische Supermarktkette ATB ein umfangreiches Notstromprogramm aufgelegt. Insgesamt 872,2 Millionen Hrywnja investierte das Unternehmen in die Ausstattung aller seiner 1319 Filialen mit Dieselgeneratoren. Diese Maßnahme garantiert einen durchgängigen Betrieb der Läden, selbst bei anhaltenden Energiekrisen.
Die Gesamtausgaben für die Generatoren seit Beginn des großangelegten Krieges belaufen sich auf die genannten 872,2 Millionen Hrywnja. Allein im Jahr 2025 flossen rund 80 Millionen Hrywnja in neue Anlagen. Der tägliche Treibstoffverbrauch für den Betrieb kostet das Unternehmen im Schnitt 2,5 Millionen Hrywnja. Zusätzlich zu den stationären Geräten beschaffte ATB 16 mobile Generatoren, von denen bereits 20 Prozent fernüberwacht werden können – ihre Leistung wird somit in Echtzeit kontrolliert.
Zukunftspläne: Mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz
Die Investitionen in die energetische Autonomie gehen weiter: Für 2026 plant ATB die Anschaffung von 236 weiteren Dieselgeneratoren und 100 Energiespeichersystemen. Parallel dazu verfolgt der Konzern seit vier Jahren eine Strategie für erneuerbare Energien und investierte etwa 340 Millionen Hrywnja in Solaranlagen. Bereits 213 Filialen sind mit Solarpaneelen und Wechselrichtern ausgestattet, was die Abhängigkeit von konventioneller Energie verringert.
ATB entwickelt seine Energieinfrastruktur kontinuierlich weiter, um sich sowohl an die Bedürfnisse der Kundschaft als auch an die kriegsbedingten Herausforderungen anzupassen. Diese Strategie sichert nicht nur die Stabilität des Filialbetriebs, sondern trägt durch den Einsatz erneuerbarer Quellen auch zur Verringerung der Umweltauswirkungen bei.
Vor dem Hintergrund der durch den Krieg verursachten Energiekrise sind Initiativen wie die von ATB von großer Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Versorgung. Die Investitionen in Dieselgeneratoren und Solarenergie gewährleisten nicht nur die Funktionsfähigkeit des Einzelhandels, sondern zeigen auch einen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in schwierigen Zeiten auf.
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