Russland hat das Verfahren wegen des abgeschossenen AZAL-Flugzeugs eingestellt: Reaktion Aserbaidschans.

Russland hat das Verfahren wegen des abgeschossenen AZAL-Flugzeugs eingestellt: Reaktion Aserbaidschans
Russland hat das Verfahren wegen des abgeschossenen AZAL-Flugzeugs eingestellt: Reaktion Aserbaidschans

Nach Angaben von ТСН: Der Untersuchungsausschuss Russlands hat Aserbaidschan einen Brief im Zusammenhang mit der Untersuchung des Absturzes des Passagierflugzeugs der "Aserbaidschanischen Airlines", das durch die russische Luftabwehr über Grosny abgeschossen wurde, geschickt. Dieses Dokument hat bei den Vertretern Aserbaidschans Überraschung ausgelöst.

Antwort der aserbaidschanischen Seite

Dies erklärte der Außenminister Dscheyhun Bayramov während einer Pressekonferenz. Er bemerkte:

„Im Brief wurde darauf hingewiesen, dass das Strafverfahren bereits eingestellt wurde. Ohne Zweifel wirft dieser Schritt bei uns sehr ernsthafte Fragen auf“.

Bayramov teilte auch mit, dass auf diesen Brief vom russischen Ministerium eine offizielle Antwort der zuständigen Stellen Aserbaidschans gesendet wurde, und betonte, dass man die Erfüllung der Verpflichtungen Russlands im Zusammenhang mit diesem Vorfall erwarte.

Mitgefühl für die Familien der Opfer

Während der Pressekonferenz äußerte er sein Mitgefühl für die Familien der Verstorbenen:

„Gestern war der Jahrestag der Tragödie, ich drücke den Familien der Verstorbenen mein Beileid aus. Die Tatsache des Abschusses des Flugzeugs wurde von der russischen Seite anerkannt, und es wurde auch eine Entschädigung angekündigt. Das war eine wichtige Erklärung. Wir erwarten, dass dieser Prozess zu Ende gebracht wird“.

Details der Katastrophe

Das Flugzeug Embraer 190 der "Aserbaidschanischen Airlines" führte den Flug "Baku – Grosny" aus und stürzte am 25. Dezember 2024 nahe Aktau in Kasachstan ab. An Bord waren 67 Personen, von denen 38 starben. Die Untersuchung ergab, dass das Flugzeug beim Anflug auf Grosny von der russischen Luftabwehr "Panzer-S" angegriffen wurde und sein Kommunikationssystem durch den Einsatz russischer elektronischer Kampftechniken lahmgelegt wurde, wodurch das Flugzeug von den Radarschirmen verschwand.

Anerkennung durch die russische Seite

Bei einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev räumte der russische Präsident Wladimir Putin ein, dass das russische Luftabwehrsystem reagiert hatte und das aserbaidschanische Flugzeug getroffen wurde. Putin versicherte auch, dass die russische Seite alle fälligen Entschädigungen zahlen und die Handlungen der Beamten rechtlich bewerten würde.

Abwesenheit beim Gipfel

Es sei angemerkt, dass der Präsident Aserbaidschans, Ilham Aliyev, nicht an dem informellen Gipfel der GUS in St. Petersburg am 22. Dezember teilnahm, obwohl er zuvor regelmäßig an solchen Veranstaltungen teilgenommen hatte. Nach Angaben seiner Verwaltung hat er den Gipfel aufgrund eines dichten Arbeitsplans verpasst.

Protest wegen Bombardierung

Wir erinnern daran, dass Aserbaidschan im November dieses Jahres dem russischen Botschafter Protest eingelegt hat, aufgrund einer Bombardierung, bei der die Botschaft Aserbaidschans in Kiew beschädigt wurde, als eine der "Iskander"-Raketen in der Nähe niedergegangen war.

Diese Situation rund um die Flugzeugkatastrophe bleibt weiterhin angespannt. Die Reaktion Aserbaidschans zeugt von einem ernsthaften Umgang mit der Verantwortung Russlands für die Geschehnisse. Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern in Sicherheits- und Ermittlungsfragen ist von großer Bedeutung für die Stabilität in der Region, daher wird es notwendig sein, die weiteren Entwicklungen in dieser Angelegenheit zu beobachten.


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