Aserbaidschan wirft Russland gezielte Angriffe auf seine Botschaft in Kiew vor.
Diplomatische Krise zwischen Aserbaidschan und Russland
Nach Angaben von UATV: Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev hat Russland feindliche Handlungen vorgeworfen. Konkret geht es um drei gezielte Treffer auf die diplomatischen Vertretungen seines Landes in Kiew. Diese Vorfälle haben in Baku große Besorgnis ausgelöst. Besonders brisant: Nach dem ersten Beschuss hatte Aserbaidschan Moskau bereits die Koordinaten seiner Botschaftsgebäude übermittelt – die wiederholten Angriffe deuten daher auf eine bewusste Missachtung dieser Information hin.
Aliyev brachte die Vorwürfe auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor und unterstrich die Ernsthaftigkeit der Lage. Als Reaktion auf die Attacken hat Aserbaidschan dem russischen Botschafter eine offizielle Protestnote überreicht. Damit macht die Regierung deutlich, dass sie auf Handlungen, die sie als aggressiv einstuft, nicht tatenlos reagieren wird.
Es handelte sich um drei gezielte Treffer auf die diplomatischen Vertretungen Aserbaidschans in Kiew. Ilham Aliyev
Ein gefährlicher Präzedenzfall
Die Vorfälle heizen die angespannten Beziehungen zwischen Baku und Moskau weiter an und werfen ein Schlaglicht auf die Verletzlichkeit diplomatischer Missionen in Konfliktgebieten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Die nun von Aserbaidschan eingeleiteten Schritte könnten die diplomatischen Beziehungen in der Region nachhaltig belasten und markieren einen neuen Tiefpunkt in der Zusammenarbeit mit dem Kreml.
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