Vater erhält Bewährungsstrafe wegen Ausreiseversuchs mit gefälschten Attesten.
Mit gefälschten Arztpapieren: Rentner wollte Sohn ins Ausland bringen
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Rentner aus dem Dorf Porohy im Gebiet Iwano-Frankiwsk ist vor Gericht schuldig gesprochen worden. Er hatte versucht, seinen wehrpflichtigen Sohn mit einer gefälschten Bescheinigung des militärärztlichen Dienstes (VLC) nach Rumänien zu bringen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer einjährigen Bewährungsstrafe.
So lief der Versuch ab
Die Ermittlungen ergaben, dass das am 5. Februar 2024 vom Snjatyner Zentrum für primäre medizinische Versorgung ausgestellte VLC-Gutachten eine Fälschung war. Am 18. Februar 2024 reisten der Mann und sein 1990 geborener Sohn zum Grenzübergang 'Krasnoilsk'. Dort präsentierte der Vater die gefälschten medizinischen Unterlagen und überschritt die Grenze als Begleitperson seines wehrpflichtigen Sohnes.
Nach dem Ausreiseversuch kehrte der Angeklagte über den Grenzübergang 'Porubne' in der Oblast Tscherniwzi in die Ukraine zurück. Der Mann, der eine Behinderung der Gruppe III hat und im März 2024 operiert wurde, gestand seine Schuld vor Gericht.
Das Urteil des Iwano-Frankiwsker Stadtgerichts vom 3. Februar unterstreicht die Schwere des Vergehens. Der Versuch, das Gesetz zu umgehen, wurde mit der Bewährungsstrafe geahndet.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen der militärischen Mobilisierung in der Ukraine, insbesondere für Wehrpflichtige. Quelle: Gerichtsdokumente
Die Fälschung von Dokumenten zur Umgehung der Wehrpflicht ist ein schweres Vergehen, das nicht nur das Rechtssystem, sondern auch die Sicherheit des Landes gefährdet. Gerichtsurteile wie dieses können einen Präzedenzfall für künftige Fälle schaffen und mahnen zur Rechtskonformität – besonders in Kriegszeiten.
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