Eltern verklagen Schule: Ihr autistischer Sohn wurde in einem Holzkäfig festgehalten.
Vorwurf der Freiheitsberaubung eines Kindes
Nach Angaben von TSN.ua: Gegen den Central School District Salmon River, dessen Schulbehörde, den ehemaligen Superintendenten Stanley Harper und den Schulratsvorsitzenden Jason Brockway ist nun eine Klage eingereicht worden. Die Eltern eines 8-jährigen Jungen mit Autismus werfen der Schule vor, ihren Sohn in einem hölzernen Käfig eingesperrt zu haben. Solche Methoden werfen grundlegende ethische Fragen im Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen auf.
Rhonda Garrow und Jacob Sandi, die Eltern des Jungen, erfuhren erst im Dezember von der Existenz des Käfigs. Die Schulleiterin der Mohawk School, Alison Benedict, bestätigte, dass es in den Schulen des Salmon River Distrikts drei bis vier solcher Boxen gebe. Der nichtsprechende Junge reagiert beim Anblick von Fotos des Käfigs mit starkem Stress, was die große Besorgnis seiner Eltern erklärt.
Rhonda Garrow: 'Ich fühle mich betrogen. Sie haben seine Behinderung ausgenutzt, weil er sich nicht wehren, nicht für sich selbst sprechen kann.'
Ermittlungen und öffentliche Reaktion
Die Schulbehörde des Distrikts hat bereits interne Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet. Der Fall hat in der Öffentlichkeit erhebliche Empörung ausgelöst und die pädagogischen Methoden im Umgang mit Kindern mit Förderbedarf grundlegend in Frage gestellt.
Die Angelegenheit unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die Rechte von Kindern mit besonderen Bedürfnissen im Bildungsumfeld zu achten und zu schützen. Derartige Freiheitsbeschränkungen können schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit eines Kindes haben. Die Aufklärung dieses Falls könnte daher ein wichtiger Impuls für einen notwendigen Wandel in der Betreuung und Förderung von Kindern mit Autismus sein.
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