Erste Bilanz zu „Tausendquellen“: Über 2600 Anträge für Kulturförderung eingegangen.
Erste Bilanz zu „Tausendquellen“
Nach Angaben von Novyny.live: Am 11. Juni zog der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine erste Zwischenbilanz des Programms „Tausendquellen“. Seit dem Start am 6. Juni sind mehr als 2600 Anträge eingegangen. Das Programm umfasst sieben Förderbereiche der ukrainischen Kultur, die besonders in Kriegszeiten von großer Bedeutung sind. Selenskyj betonte, dass Kultur als Waffe diene, um das ukrainische Bewusstsein, die Identität und die Zukunft zu schützen:
„Das ist extrem wichtig, vor allem in Kriegszeiten, in denen Kultur ebenfalls eine Waffe ist – zum Schutz des ukrainischen Bewusstseins, unserer Identität und unserer Zukunft.“ Wolodymyr Selenskyj
Bereits wenige Tage nach dem Programmstart wurden die ersten Ergebnisse präsentiert. Über 150 Fachleute werden die eingereichten Projekte bewerten. Selenskyj zeigte sich zuversichtlich:
„Ich glaube: Heute beginnen wir etwas wirklich Bedeutendes und Großes. Und ich bin überzeugt: Es wird gelingen.“ Wolodymyr Selenskyj
Ziel von „Tausendquellen“ ist es, die ukrainische Kultur in einer Zeit voller Herausforderungen zu stärken. Die hohe Zahl an Anträgen belegt das große Interesse und Engagement der Ukrainer für kulturelle Initiativen. Die sieben Förderbereiche sollen Kreativität anregen und kulturelle Traditionen bewahren. Dieses Vorhaben ist ein entscheidender Schritt, um die nationale Identität während des Krieges zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Das Programm eröffnet Künstlern und Kultureinrichtungen neue Chancen, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das nationale Bewusstsein fördern kann. Die rege Beteiligung der Bevölkerung zeigt zudem den starken Willen der ukrainischen Gesellschaft, die Kultur selbst in schwierigen Zeiten zu unterstützen.
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