Ohne Mobilisierung: Das Verteidigungsministerium hat Einzelheiten des Vertrags für junge Menschen bis 25 Jahre vorgelegt.
Die Ukraine führt ein neues Programm für freiwilligen Militärdienst ein
Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat am 11. Februar 2025 ein neues Programm für freiwilligen Militärdienst mit dem Namen 'Vertrag 18-24' gestartet. Dieses Programm richtet sich an junge Bürger im Alter von 18 bis 24 Jahren, die für ein Jahr Teil der Verteidigungskräfte werden möchten.
Nach Angaben des Ministeriums umfasst das Programm ein starkes Sozialpaket und bedeutende finanzielle Zahlungen.
Teilnehmer dieses Programms erhalten erhebliche finanzielle Vorteile. Es wird eine einmalige Geldhilfe in Höhe von 1 Million Hrywnja vorgesehen, von denen 200.000 Hrywnja sofort nach Unterzeichnung des Vertrags ausgezahlt werden, während der Restbetrag in zwei Teilen während der Dienstzeit ausgezahlt wird. Außerdem erhalten die Teilnehmer monatliche Zahlungen von bis zu 120.000 Hrywnja sowie zusätzliche Zahlungen für die Erfüllung von Kampfaufgaben.
Der Vertrag beinhaltet auch eine Reihe von sozialen Garantien für die Teilnehmer.
Die Teilnehmer des Programms 'Vertrag 18-24' erhalten eine Reihe von sozialen Garantien, wie z.B. zinsfreies Hypothekendarlehen nach Beendigung des Dienstes, Mietkostenvergütung, kostenlosen Transport und Gemeinschaftsprivilegien. Außerdem wird eine umfassende medizinische Betreuung, einschließlich zahnärztlicher Dienstleistungen, sichergestellt.
Besonderheiten des Programms 'Vertrag 18-24'
Eine der Besonderheiten dieses Programms ist die Möglichkeit, die Militäreinheit und die Spezialisierung selbst auszuwählen, sowie das Recht, nach einem Jahr Dienst ins Ausland zu reisen. Nach Abschluss des Vertrags haben die Teilnehmer ein garantierter Anspruch auf kostenlose Bildung in Bildungseinrichtungen nach staatlichen Quoten. Anträge zur Teilnahme am Programm können über das Portal 'Reserv+' oder die offizielle Website 18-24.army.gov.ua eingereicht werden.
Lesen Sie auch
- Aserbaidschan steigert Gasexport in die EU um 65 Prozent: Reichen die Reserven?
- Ukrainische Angriffe drücken russische Ölverarbeitung auf 18-Jahres-Tief
- Kein Benzin und seit 12 Tagen ohne Strom: Die Lage auf der Krim eskaliert
- Russland stellt auf Euro-3 um: Angriffe auf Raffinerien drohen Treibstoffmangel auszulösen
- Warum Ölpreise auf 200 Dollar steigen könnten: Ein Analyst warnt vor den Folgen für die Ukraine
- Bis zu 6 Milliarden Euro: Europas Rekordzahlungen für russisches Flüssiggas

