Drohne trifft Turbinengebäude von Saporischschja: IAEA fordert Zugang zum Angriffsort.
Angriff auf das Kernkraftwerk Saporischschja
Nach Angaben von Novyny.live: Am 30. Mai traf eine Drohne das Turbinengebäude des Kernkraftwerks Saporischschja und hinterließ ein Loch in der Wand. Dies war der erste derartige Vorfall auf dem Gelände der Anlage seit April 2024. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wurde über den Angriff informiert und forderte Russland auf, Inspektoren den Zugang zum Ort des Geschehens zu gewähren.
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi kommentierte die Lage mit den Worten: 'Angriffe auf solche Einrichtungen sind ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.'
Er betonte die schwerwiegenden Konsequenzen solcher Attacken auf Nuklearanlagen, die die nukleare Sicherheit gefährden könnten.
Die IAEA kündigte an, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald ihr Expertenteam nach Erhalt des erbetenen Zugangs genauere Details liefern kann. Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, die Grundsätze der nuklearen Sicherheit auch in Kriegszeiten einzuhalten und das Kernkraftwerk Saporischschja zu schützen. Die Anlage bleibt aufgrund ihrer Lage ein neuralgischer Punkt im Konflikt.
Sicherheitsrisiken
Dieses Ereignis ist ein deutliches Warnsignal für die Gefahren, die von militärischen Aktivitäten in der Nähe von Atomkraftwerken ausgehen. Das Kernkraftwerk Saporischschja, das größte in Europa, steht weiterhin im Zentrum der Auseinandersetzungen. Jeder Angriff auf sein Gelände könnte katastrophale Folgen haben – nicht nur für die Ukraine, sondern auch für benachbarte Staaten.
- Die IAEA betont die Notwendigkeit, solche Anlagen zu sichern, um mögliche Unfälle und Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung zu vermeiden.
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