In der Nähe des Süduk ukrainischen AKW wurde eine Drohne abgeschossen: was über die Folgen bekannt ist.

In der Nähe des Süduk ukrainischen AKW wurde eine Drohne abgeschossen: was über die Folgen bekannt ist
In der Nähe des Süduk ukrainischen AKW wurde eine Drohne abgeschossen: was über die Folgen bekannt ist

Nach Angaben von inkorr.com: Auf dem Gebiet in der Nähe des Süduk ukrainischen AKW wurde eine Drohne abgeschossen. Die Explosion ertönte ungefähr 800 Meter vom Zaun der Anlage entfernt. Dies berichtet

Glavkom
unter Berufung auf die IAEA.

In der Nacht zum 25. September verzeichneten die Beobachter 22 Drohnen im Überwachungsbereich, von denen einige bis auf einen halben Kilometer an das Objekt heranrückten. Vertreter der IAEA, die sich in der Nähe des AKW aufhielten, hörten gegen ein Uhr nachts Schüsse und Explosionen. Am Morgen inspizierten sie den Absturzort der Drohne und entdeckten ein vier Quadratmeter großes und etwa einen Meter tiefes Loch.

Schäden durch den Abschuss

Trümmer der Drohnen beschädigten Metallkonstruktionen, zerbrachen Fenster in Autos und führten dazu, dass die regionale Hochspannungsleitung mit 150 Kilovolt ausfiel. Diese Leitung war jedoch nicht mit dem AKW verbunden, daher gab es keine Bedrohung für den Betrieb der Reaktoren. Es gab keine Opfer unter den Menschen.

 

„Drohnen fliegen wieder zu nah an den Kernkraftwerken vorbei, was die nukleare Sicherheit gefährdet. Glücklicherweise führte der Vorfall in der vergangenen Nacht nicht zu Schäden am Süduk ukrainischen Kernkraftwerk. Das nächste Mal könnte uns das Glück fehlen. Ich rufe weiterhin beide Seiten zur größtmöglichen militärischen Zurückhaltung rund um alle wichtigen Kernkraftwerksanlagen auf“, betont der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi.

Zusätzliche Details zum Vorfall

Dieser Vorfall ereignete sich weniger als anderthalb Tage nachdem das AKW Saporischschja zum zehnten Mal seit Kriegsbeginn seine externe Stromversorgung verloren hatte. Derzeit arbeitet die Anlage seit über 48 Stunden mit Notstromaggregaten, die die Kühlung von sechs stillgelegten Reaktoren und anderen kritischen Systemen sicherstellen. Dies ist der längste Fall des vollständigen Verlusts der externen Stromversorgung für das ZNPP seit Beginn der umfassenden Invasion.

Der Vorfall mit dem Abschuss der Drohne in der Nähe des Süduk ukrainischen AKW wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der nuklearen Sicherheit auf. Obwohl der Angriff nicht zu Schäden am AKW führte, betonen die Vertreter der IAEA die Bedeutung militärischer Zurückhaltung und Dialogs, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden.


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