Stromausfall auf der Krim: 7 Stadtkreise und 12 Bezirke nach Angriffen auf Umspannwerke betroffen.
Unterbrechungen bei Strom- und Wasserversorgung auf der Krim
Nach Angaben von Espreso.tv: Bereits den zweiten Tag in Folge kommt es auf der Krim zu erheblichen Störungen der Strom- und Wasserversorgung. Ursache sind Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Nach den jüngsten Ereignissen sind mindestens 7 der 11 Stadtkreise sowie 12 der 14 Bezirke der Halbinsel ohne Elektrizität. Eine Ausnahme bildet die Stadt Kertsch, wo die Stromversorgung wiederhergestellt werden konnte.
Betroffene Ortschaften
Zu den Orten, die unter der fehlenden Stromversorgung leiden, zählen unter anderem:
- Simferopol
- Dschankoj
- Saky
- Aluschta
- Armjansk
- Krasnoperekopsk
- Rajon Bachtschyssaraj
Zusätzlich gibt es Probleme mit der Wasserversorgung in Jewpatorija, Kertsch, Saky und Aluschta. In Jewpatorija führte der Stromausfall zum Stillstand der Straßenbahn, und in Sewastopol kommt es zu Verzögerungen im öffentlichen Nahverkehr.
In der Nacht zum 5. Juli griffen die ukrainischen Verteidigungskräfte zwei Umspannwerke auf der Krim an, was zu Schäden an den Anlagen im westlichen Teil der Halbinsel führte. Als Reaktion darauf haben Mobilfunkanbieter ihre Netze in den Notfall-Roaming-Modus versetzt. Die Lage bleibt angespannt, und die Bewohner hoffen auf eine baldige Rückkehr zur normalen Strom- und Wasserversorgung.
Es ist wichtig zu bedenken, dass solche Angriffe schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung haben können, die ohnehin mit Schwierigkeiten beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen kämpft.
Die Wiederherstellung der Infrastruktur könnte längere Zeit in Anspruch nehmen, was für die Bewohner der Region zusätzliche Probleme mit sich bringt. Die aktuelle Situation verdeutlicht zudem die Anfälligkeit des Energiesystems der Krim im Kontext des Konflikts.
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