Großes Unglück in Berlin: 38.000 Haushalte ohne Strom und Wärme wegen eines Anschlags.
Nach Angaben von ТСН: Im südwestlichen Bezirk Berlins sind Zehntausende von Bewohnern ohne Elektrizität geblieben. Die kalte Winternacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde zu einer echten Herausforderung für die Bewohner der deutschen Hauptstadt. Viele Familien mussten Zuflucht bei Freunden suchen oder in Notunterkünften leben, da es an Licht und Wärme mangelte.
Umfang des Vorfalls
Zunächst waren 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen in den Gebieten Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ohne Strom. Bis zur Nacht des 4. Januar konnten die Techniker die Stromversorgung für 7.000 Abonnenten teilweise wiederherstellen.
Die Situation bleibt jedoch angespannt:
„Derzeit sind 38.000 Haushalte und über 2.000 gewerbliche Kunden weiterhin vom Netz getrennt.“
Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin berichtet, dass eine vollständige Wiederherstellung der Elektrizität nicht vor dem Nachmittag des Donnerstag erfolgen kann.
Ursache des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen, als eine Kabelverbindung über dem Teltowkanal, die das Kraftwerk Lichterfelde versorgt, in Brand geriet. Das Feuer beschädigte wichtige Hauptleitungen.
Die Polizei führt Ermittlungen wegen Brandstiftung durch.
„Der Staatsschutz, der für politische Verbrechen zuständig ist, hat ein Bekennerschreiben erhalten, dessen Echtheit derzeit überprüft wird.“
Im Büro der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey wurde bestätigt, dass die Behörden von einem „vorsätzlichen Akt“ ausgehen. Der Austausch solcher Hochspannungskabel dauert normalerweise etwa fünf Wochen, aber derzeit versuchen die Bauarbeiter, innerhalb weniger Tage eine vorübergehende Lösung zu schaffen.
Leben in der Dunkelheit
Der Stromausfall führt zu mehreren Problemen:
Keine Heizung: Die meisten Systeme, selbst gasbetriebene, benötigen Strom für Pumpen und Steuerungen. Auch die zentrale Wärmeversorgung ist betroffen.
Geschlossene Geschäfte: Supermärkte und Läden haben geschlossen.
Kommunikationsprobleme: Die Polizei warnt vor Störungen bei Mobil- und Festnetztelefonen.
Die Behörden haben Heizstellen in Kirchen und Verwaltungsgebäuden eingerichtet, wo die Menschen ihre Telefone aufladen und heiße Getränke erhalten können. Auf den dunklen Straßen patrouilliert verstärkt die Polizei, und es wurden zusätzliche Lichtmasten installiert, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Rettungskräfte warnen die Berliner, vorsichtig mit alternativen Wärme- und Lichtquellen umzugehen, und raten, Taschenlampen als sicherere Alternative zu Kerzen zu verwenden.
Wir erinnern daran, dass kurz vor Neujahr Tausende von Reisenden in Großbritannien und Frankreich aufgrund eines Blackouts im Eurotunnel blockiert wurden. Das führte dazu, dass Menschen, die geplant hatten, Silvester mit ihren Familien zu verbringen, den Tunnel nicht überqueren konnten und in einer ausweglosen Situation blieben.
Die Situation des Stromausfalls in Berlin zeigt, wie wichtig es ist, zuverlässige Energieversorgungssysteme in der kalten Jahreszeit zu haben. Die Stadtbehörden arbeiten aktiv an der Wiederherstellung der Stromversorgung und unterstützen die Betroffenen, um die Folgen dieses Notfalls zu mildern.
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