Massaker in Sudan: 114 Tote, darunter 46 Kinder, nach Angriffen auf Kindergarten und Krankenhaus.
Nach Angaben von ТСН: Im Sudan sind bei einer Reihe von Angriffen der paramilitärischen Gruppe «Rapid Support Forces» (RSF) auf zivile Objekte mindestens 114 Menschen ums Leben gekommen, darunter 46 Kinder.
Die Kämpfer griffen mit Drohnen und Artillerie an und zielten auf einen Kindergarten, ein städtisches Krankenhaus und ein Regierungsgebäude. Bei einem dieser Angriffe starben 71 Personen.
Aufgrund schwerwiegender Kommunikationsprobleme in der Region ist es schwierig, genaue Daten über das Ausmaß der Zerstörungen und die Anzahl der Opfer zu erhalten. Es besteht die Möglichkeit, dass die tatsächliche Zahl der Toten erheblich höher sein könnte.
Der Kinderhilfsdienst der Vereinten Nationen (UNICEF) hat die Aktionen der RSF-Kämpfer scharf verurteilt. Der Vertreter der Organisation im Sudan, Sheldon Yett, bezeichnete die Tötung von Kindern in Bildungseinrichtungen als «gravierenden Verstoß gegen die Kinderrechte».
In den letzten Tagen verschlechtert sich die Situation im Sudan weiterhin aufgrund der zunehmenden Aggression der Gruppen. Angriffe auf zivile Objekte, insbesondere auf Kindergärten und Krankenhäuser, verursachen internationales Entsetzen und fordern Maßnahmen von humanitären Organisationen. Beobachter sind besorgt nicht nur über die Anzahl der Opfer, sondern auch über den systematischen Einsatz von Gewalt gegen die Zivilbevölkerung, der grundlegende Menschenrechte verletzt.Lesen Sie auch
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