Leben mit Gigantomastie: Eine Britin und ihr Kampf mit der seltenen Erkrankung.

Leben mit Gigantomastie: Eine Britin und ihr Kampf mit der seltenen Erkrankung
Leben mit Gigantomastie: Eine Britin und ihr Kampf mit der seltenen Erkrankung

Eine seltene Diagnose und ihre Folgen

Nach Angaben von TSN.ua: Die 30-jährige Britin Tiaana Moon leidet an Gigantomastie, einer extrem seltenen Krankheit, die zu einem unkontrollierten Wachstum des Brustgewebes führt. Ihr Brustumfang beträgt inzwischen die Größe 34NN. Weltweit sind nur etwa 300 solcher Fälle dokumentiert. Die gesundheitlichen Belastungen durch ihre Erkrankung führten bei Tiaana Moon zu einer Kopfverletzung, die sie arbeitsunfähig machte.

Seit 2021 verdient sie ihr Einkommen daher auf der Plattform OnlyFans, wo sie monatlich rund 10.000 Pfund Sterling erzielt. Obwohl sie mit Hilfe von Mounjaro-Injektionen über 31 Kilogramm abgenommen hat, schreitet das Wachstum ihrer Brüste unvermindert fort. Die Gigantomastie ist eine eigenständige Erkrankung, die nicht zwangsläufig mit dem Körpergewicht zusammenhängt.

Der Weg zur Operation und Formen der Erkrankung

Für Tiaana Moon steht eine Brustverkleinerungs-OP im Fokus, von der sie sich erhofft, 'den Rücken zu entlasten und künftige Schmerzen zu verhindern'. Zur Vorbereitung auf diesen Eingriff unterzog sie sich bereits im November 2025 einer Magenverkleinerung, um ihren allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Medizinisch wird die Gigantomastie, auch als Hyperplasie oder Makromastie bekannt, in vier Haupttypen unterteilt:

  • juvenil (im Jugendalter)
  • gestationsbedingt (in der Schwangerschaft)
  • medikamentös induziert
  • idiopathisch (ohne erkennbare Ursache)

Der Fall von Tiaana Moon zeigt die enormen physischen und psychischen Herausforderungen, die mit seltenen Erkrankungen einhergehen. Er unterstreicht, wie wichtig ein individueller Behandlungsansatz und der Zugang zu spezialisierter medizinischer Versorgung sind. Ihr entschlossener Weg zur Operation ist ein deutliches Zeichen für ihren Willen, ihre Lebensqualität trotz der Diagnose aktiv zurückzugewinnen.


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