Neue britische Rakete für die Ukraine: Das steckt hinter dem Projekt Brakestop.
Waffensystem für die Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Im Rahmen des Projekts Brakestop entwickeln britische Firmen ein neues Waffensystem zur Unterstützung der Ukraine. Ziel ist es, die Raketen innerhalb eines Jahres an die Front zu liefern. Das Vorhaben startete Ende 2024 und wird von drei Unternehmen gemeinsam umgesetzt: MBDA, MGI Engineering und Rotron Aerospace.
Die neuen Waffen sollen bodengestützt sein, eine Reichweite von über 500 Kilometern haben und einen Gefechtskopf von mindestens 225 Kilogramm tragen. Jede Rakete kostet ohne Sprengkopf rund 400.000 Pfund – deutlich weniger als die etwa eine Million US-Dollar teuren Storm-Shadow-Marschflugkörper. Die beteiligten Firmen könnten bereits drei bis vier Monate nach Auftragseingang jeweils mindestens 40 Einheiten pro Monat fertigen.
Eigenständige Einsatzfähigkeit und Hilfe für Kiew
Die britische Regierung besteht darauf, dass die neuen Raketen völlig unabhängig von US-Komponenten operieren können. Diese Initiative ist Teil des am 18. Juni auf dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe „Ramstein“ vorgestellten Hilfspakets in Höhe von 752 Millionen Pfund. Damit setzt London seine Unterstützung für die Ukraine im laufenden Krieg fort und stellt modernste Technologie sowie zusätzliche Ressourcen bereit.
„Die Entwicklung des neuen Waffensystems im Projekt Brakestop unterstreicht die wachsende Rolle Großbritanniens bei der militärischen Unterstützung der Ukraine.“
Dies könnte die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken und eine wirksamere Reaktion auf aktuelle Bedrohungen ermöglichen. Das 752-Millionen-Pfund-Paket zeigt die anhaltende Solidarität westlicher Verbündeter – ein entscheidender Faktor im derzeitigen bewaffneten Konflikt. Die Produktion soll schnell hochgefahren werden, um den dringenden Bedarf an weitreichenden Waffen zu decken.
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