Budanow: 24.000 Familien durch „єOselja“ mit Wohnraum versorgt – doch es fehlen Millionen Wohnungen.
Bilanz der Initiative 'єOselja'
Nach Angaben von Novyny.live: Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, hat die Erfolge des Wohnungsbauprogramms 'єOselja' hervorgehoben. Demnach konnten während des Krieges bereits mehr als 24.000 Familien eine Unterkunft erhalten. Allerdings, so räumte er ein, sei das Programm bei weitem nicht ausreichend. Aufgrund der anhaltenden Kampfhandlungen seien Millionen von Binnenvertriebenen auf eine Wohnraumversorgung angewiesen, was eine deutliche Ausweitung der Initiative erforderlich mache.
Nach offiziellen Angaben haben im Rahmen von 'єOselja' schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Ukrainerinnen und Ukrainer die Möglichkeit erhalten, ein eigenes Zuhause zu beziehen. Budanow unterstrich die Bedeutung des Programms mit den Worten:
„Ein eigenes Heim bedeutet für die Ukrainer weit mehr als bloße Quadratmeter. Es ist in erster Linie eine Quelle der Hoffnung und das Fundament persönlicher Sicherheit.“Die Regierung sei sich bewusst, dass zur Deckung des tatsächlichen Bedarfs Millionen von Wohnungen erforderlich sind, was das immense Ausmaß der Herausforderung verdeutlicht. Um den dringendsten Fällen zu helfen, müssten die vorhandenen Kapazitäten nun massiv ausgebaut werden.
Ausbau des 'єOselja'-Programms
Kyrylo Budanow betonte zudem, dass die Ausweitung von 'єOselja' nicht allein ein Dach über dem Kopf für Hunderttausende bedeute, sondern auch einen direkten Weg zur wirtschaftlichen Erholung des Landes darstelle. Die Versorgung der Binnenvertriebenen mit Wohnraum sei ein entscheidender Schritt zur Stabilisierung der Lage im Land und werde dadurch die weitere Entwicklung des Staates fördern.
Das Programm 'єOselja' stellt eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung der ukrainischen Binnenvertriebenen dar, die durch den militärischen Konflikt in eine schwierige Lage geraten sind. Angesichts des enormen Wohnraumbedarfs könnte die weitere Skalierung dieser Initiative von entscheidender Bedeutung für die soziale Stabilität und den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes sein. Die Behörden müssen sich nun darauf konzentrieren, Strategien zu entwickeln, die eine effiziente Verteilung der Ressourcen ermöglichen und den Bedürfnissen aller Hilfesuchenden gerecht werden.
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