Nachkriegsplanung: Staat und Kirche beraten über strategischen Wiederaufbau.

Nachkriegsplanung: Staat und Kirche beraten über strategischen Wiederaufbau
Nachkriegsplanung: Staat und Kirche beraten über strategischen Wiederaufbau

Zusammenkunft zur Zukunft des Landes

Nach Angaben von Novyny.live: Am 12. März 2026 trafen sich Kyrylo Budanow, der Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, und Seligster Swjatoslaw, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK), im Patriarchatszentrum. Im Zentrum ihres Gesprächs stand die strategische Planung für den Wiederaufbau und die Zukunft der Ukraine nach dem Kriegsende. Solche Dialoge gewinnen angesichts der bevorstehenden enormen Aufgaben an Bedeutung.

Kyrylo Budanow betonte, dass es in dem heutigen Dialog nicht nur um den materiellen Wiederaufbau der Infrastruktur gehe, sondern ebenso um die gesellschaftliche Konsolidierung und die Heilung der durch den Krieg geschlagenen Wunden.

„Unser heutiger Dialog dreht sich bereits um die Zukunft: um die Strategie für den Wiederaufbau der Ukraine, die Festigung der Gesellschaft und das Heilen der Kriegswunden“, hob er hervor.
Budanow verwies zudem auf den einzigartigen Erfahrungsschatz der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, die über Jahrzehnte im Untergrund agierte und ihrem Volk stets treu blieb.
„Für den Staat ist die Erfahrung der UGKK von einzigartigem Wert. Dies ist eine Kirche, die jahrzehntelang tief im Untergrund wirkte, unter den totalen Repressionen der sowjetischen Geheimdienste überlebte und ihrem Volk die Treue hielt“, so der Leiter des Präsidialamtes.

Das Treffen setzte einen bereits begonnenen Dialog fort, nachdem Budanow und Swjatoslaw sich bereits im März 2022 zuvor getroffen hatten. Zudem hatte Kyrylo Budanow erst am 8. März ein Gespräch mit Epiphanius geführt, was die aktive Bemühung des Staates um den Austausch mit religiösen Organisationen unterstreicht.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der Koordinierungsstab für Kriegsgefangenenfragen in den vergangenen vier Jahren über 70 Gefangenenaustausche durchgeführt hat. Diese humanitären Anstrengungen verdeutlichen die fortwährende staatliche Aufmerksamkeit für den Schutz der Menschenrechte und die Wahrung der Würde der Soldaten.

Neue Perspektiven der Zusammenarbeit

Die Zusammenkunft zwischen Kyrylo Budanow und Seligstem Swjatoslaw eröffnet neue Perspektiven für die Kooperation von Staat und Kirche im Hinblick auf Wiederaufbau und Zukunft der Ukraine.

Das Ereignis unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und religiösen Organisationen in der Ukraine, besonders unter den Bedingungen des Nachkriegswiederaufbaus. Die Einbeziehung der Kirche in die Wiederaufbauprozesse kann nicht nur zum materiellen, sondern auch zum spirituellen Heilungsprozess der kriegsgebeutelten Gesellschaft beitragen. Derartige Treffen können die Grundlage für gemeinsame Initiativen bilden, die der Unterstützung der Bevölkerung und der Wiederherstellung von Vertrauen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen dienen.


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