Große Personalveränderungen: Wer wird den SBU, das Verteidigungsministerium und den Energiesektor leiten.

Große Personalveränderungen: Wer wird den SBU, das Verteidigungsministerium und den Energiesektor leiten
Große Personalveränderungen: Wer wird den SBU, das Verteidigungsministerium und den Energiesektor leiten

Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine gab es bedeutende Personalwechsel, initiiert von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Parallel dazu fand ein wichtiges Gespräch mit dem ehemaligen Stabschef der "Azow"-Einheit Bohdan Krotewytsch "Tawro", Mitbegründer des Projekts DeepState Roman Pohorilyi und dem Kommandeur des Bataillons "Wolken Da Vinci" Serhij Filimonow statt. Es wurden zentrale Fragen diskutiert, wie die Ernennung von Kyrylo Budanow zum Leiter des Präsidialamtes, die mögliche Ernennung von Mychajlo Fedorow zum Minister für Verteidigung und die potenzielle Versetzung von Denys Schmyhal ins Ministerium für Energie. Auch die Frage der Entlassung von Wassyl Maljuk sowie mögliche Kandidaten für den Posten des SBU-Chefs und die Situation mit Oleksandr Syrsky wurde erörtert.

Verhandlungsrichtung: Budanow als 'Anti-Jermak' für den Westen

Die Entlassung von Andrij Jermak führte zu ernsthaften Veränderungen in der Machtstruktur, insbesondere zur Versetzung von Kyrylo Budanow von der Position des Leiters des GUR auf den Posten des Leiters des Präsidialamtes. Dies verwandelt das Büro tatsächlich in ein Zentrum für militärisch-politische Führung. Budanow, ein Profi mit Kampferfahrung, könnte eine Brücke zwischen Militärs und Diplomaten sein, was für Verhandlungen von großer Bedeutung ist. In dem jetzigen kritischen Moment des Krieges betonte Selenskyj die Bereitschaft zu Friedensverhandlungen, und Budanow wird für die Sicherheit und die Entwicklung internationaler Bemühungen verantwortlich sein.

„Es enttäuscht mich natürlich, dass das Präsidialamt erneut Befugnisse vom Außenministerium zurückzieht...“

Bohdan Krotewytsch betonte, dass Budanow sich auf internationale Verhandlungen konzentrieren sollte und wies darauf hin, dass, falls Russland sich weigert, den Friedensplan zu erfüllen, es wichtig sei, auf interne Fragen zu achten.

Roman Pohorilyi fügte hinzu, dass Budanow die Ansätze in der Kommunikation mit den Partnern ändern könnte. Er betonte die Notwendigkeit, das Militär in den Verhandlungsprozess einzubeziehen, da dies die Position der Ukraine auf der internationalen Bühne erheblich stärken kann.

Fedorow könnte Verteidigungsminister werden

Eine wichtige personelle Entscheidung war die Nominierung von Mychajlo Fedorow zum Minister für Verteidigung anstelle von Denys Schmyhal. Dies weist auf einen klaren strategischen Kurswechsel in Richtung technologischem Krieg hin. Fedorow, ein Vertreter der jüngeren Generation von Führungskräften, verfügt über umfangreiche Erfahrung in digitalen Technologien, die die Verteidigungsfähigkeit des Landes erheblich stärken können.

„Aber es gibt auch eine andere Seite, die ich für wichtig halte, sie zu erwähnen. Technologien sind kein Kriegsführungsmittel, sondern ein Werkzeug.“

Experten betonen, dass die Effektivität von Fedorow bei der digitalen Transformation des Verteidigungssektors positive Auswirkungen auf seine neue Rolle haben könnte.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine ohne Maljuk

Die Situation mit der Entlassung von Wassyl Maljuk, dem Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, bereitet besondere Sorgen. Unter seiner Leitung wurde der SBU in militärische Prozesse integriert und hat ein positives Image gewonnen. Dank seiner Bemühungen wurde der Dienst zu einem wichtigen Instrument der Verteidigung.

„Ich möchte ihm meinen Respekt und Dank aussprechen. Er ist ein großer Profi und ein wahrer Patriot.“

Krotewytsch wies darauf hin, dass der neu ernannte kommissarische Leiter des SBU über einen guten Ruf verfügt. Doch Maljuk bleibt eine wichtige Figur im Sicherheitssektor.

Wer wird den SBU leiten?

Unter den möglichen Kandidaten für das Amt des SBU-Chefs werden am häufigsten Generalmajor Jewhen Chmara und Oleksandr Poklad genannt. Sie verfügen über umfassende Erfahrungen in der Gegenspionage. Serhij Filimonow betonte, dass es wichtig sei, die Einheit des Dienstes zu bewahren und dessen Professionalität unter kritischen Bedingungen zu unterstützen.

Schmyhal könnte neuer Energieminister werden

Derzeit, nach Korruptionsskandalen im Energiesektor, ist die Frage des Vertrauens in die Verwaltung in diesem Bereich kritisch geworden. Es gibt die Hoffnung, dass der neue Energieminister ein systemischer Manager wird, der in der Lage ist, komplexe Krisen zu bewältigen. Roman Pohorilyi wies darauf hin, dass die Ernennung von Schmyhal ein Signal für die Bereitschaft des Staates zur Lösung von Problemen in diesem Bereich ist.

Die Entlassung von Syrsky wird nicht stattfinden

Trotz personeller Veränderungen erinnerte Wolodymyr Selenskyj daran, dass Oleksandr Syrsky weiterhin Chef des Oberkommandos bleibt. Dies hängt mit der Notwendigkeit der Stabilität im Verhandlungsprozess zusammen.

„Ich denke, dass die Entscheidung über den Austausch schon lange getroffen wurde.“

Experten betonen, dass es in der gegenwärtigen Lage wichtig ist, Stabilität in der Führung der Streitkräfte zu bewahren.

Insofern erfordert die Situation dringend Reformen in den Streitkräften, da sich mittlerweile zahlreiche Probleme angesammelt haben, die eine schnelle Lösung erfordern. Roman Pohorilyi betonte, dass das Land tiefgreifende Reformen benötigt, die die Managementsysteme und menschlichen Ressourcen berücksichtigen, da das Ignorieren dieser Aspekte zu weiterem Chaos an der Front führen könnte.


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