G7-Gipfel: Selenskyj signalisiert Gesprächsbereitschaft, während Verbündete den Druck auf Moskau erhöhen.
Das Treffen der Staatschefs in Évian-les-Bains
Nach Angaben von UATV: Während des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains führte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Gespräche mit führenden Politikern westlicher Nationen. Dabei betonte er immer wieder, dass Kiew zu Friedensverhandlungen bereit sei. Im Zentrum der Diskussionen standen die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine und die Verschärfung des Drucks auf Russland.
Diplomatische Gespräche und Kernaussagen
Am 16. Juni 2023 traf Selenskyj unter anderem mit folgenden Persönlichkeiten zusammen:
- EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
- EU-Ratspräsident António Costa
- Bundeskanzler Friedrich Merz (Deutschland)
- Premierminister Keir Starmer (Großbritannien)
- Premierminister Mark Carney (Kanada)
- Präsident William Ruto (Kenia)
In seinen Stellungnahmen hob Selenskyj hervor:
„Kiew ist bereit für den Frieden“und
„Die Ukraine muss Teil der zukünftigen Weltordnung sein“. Er fügte hinzu, dass „wir ein hervorragendes G7-Treffen zur Ukraine hatten, hervorragende Gespräche, und die Partner haben unsere Positionen unterstützt“.
Kanada verhängte als Teil seiner Hilfsmaßnahmen neue Sanktionen gegen über 160 Personen und Unternehmen, die mit der russischen Schattenflotte in Verbindung stehen. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump äußerte derweil die Ansicht, dass „Russland eine Einigung erzielen sollte, da die Verluste auf beiden Seiten enorm sind“. Er behauptete zudem, dass im vergangenen Monat „mindestens 35.000 Soldaten gefallen seien“.
Kanadas Premierminister Mark Carney zeigte sich optimistisch und erklärte:
„Die Ukraine wird siegen. Es ist nur eine Frage der Zeit.“Diese Aussagen spiegeln die allgemeine Stimmung auf dem Gipfel wider, auf dem Strategien für die weitere Unterstützung der Ukraine angesichts der anhaltenden Aggression durch Russland erörtert wurden. Der Gipfel diente als zentrale Plattform, um die internationale Solidarität mit Kiew zu bekräftigen.
Die neuen kanadischen Sanktionen unterstreichen das Bestreben der westlichen Staaten, den Druck auf Moskau zu erhöhen, während gleichzeitig die Bedeutung von Friedensverhandlungen für die regionale Stabilität betont wird. Die anhaltende Unterstützungserklärung westlicher Führer könnte der Ukraine zusätzlichen Rückhalt bei ihren Bemühungen um die Wiederherstellung von Frieden und territorialer Integrität geben.
Lesen Sie auch
- Trump wendet sich ab: Russland verliert seinen privilegierten Zugang zum Weißen Haus
- Nach Drohnenangriffen auf 13 Schiffe: Russland sperrt das Asowsche Meer
- Vertrauenskrise bei der Mobilmachung in der Ukraine: Wie die Behörden auf das Chaos reagieren
- Neue Pläne für Patriot-Raketen: Selenskyj kündigt Produktion in Europa und später in der Ukraine an
- Iran plant angeblich Anschlag auf Trump: Neue Geheimdiensthinweise aus Israel
- Moskau setzt auf Sieg: Lawrow verkündet Krieg bis zur Erfüllung von Putins Maximalforderungen

