Tschechien finanziert 880.000 Artilleriegranaten für die Ukraine.
Artilleriehilfe aus Prag
Nach Angaben von UATV: Tschechien hat die Finanzierung für 880.000 Artilleriegranaten gesichert, die bis 2026 an die Ukraine geliefert werden sollen. Diese Initiative ist Teil der fortlaufenden Unterstützung des Landes im Krieg. Bereits im Jahr 2025 hatte Tschechien die Hälfte aller großkalibrigen Munitionslieferungen an die ukrainischen Streitkräfte (AFU) bereitgestellt. Insgesamt wurden im Rahmen der tschechischen Initiative bisher 1,96 Millionen Geschosse in die Ukraine geliefert. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle Prags bei der Beschaffung von Munition.
Hoher Verbrauch und Suche nach weiteren Partnern
Die ukrainische Artillerie setzt täglich zwischen 3.000 und 8.000 großkalibrige Granaten ein und benötigt insbesondere Munition mit einer Reichweite von über 30 Kilometern. Um den enormen Bedarf zu decken, sucht Tschechien nun nach weiteren Geldgebern. Ziel ist es, zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 bis 5 Milliarden Kronen (103 bis 206 Millionen Euro) zu mobilisieren.
„Wir sind aktiv auf der Suche nach weiteren Sponsoren und Geldgebern, um die Gesamtsumme von 2,5 bis 5 Milliarden Kronen zu erreichen“, erklärte Hynek Kmoníček.
Die Bedeutung der militärischen Zusammenarbeit wurde auch bei einem Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seinem tschechischen Amtskollegen Petr Pavel am 14. Februar unterstrichen. Solche diplomatischen Kontakte sind entscheidend, um die internationale Unterstützung für die ukrainische Verteidigung zu koordinieren.
Die kontinuierliche Versorgung mit Munition ist für die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte von entscheidender Bedeutung. Tschechien zeigt sich als verlässlicher Partner, der nicht nur selbst liefert, sondern auch die internationale Gemeinschaft zur Mithilfe bewegen will. Diese gemeinsamen Anstrengungen stärken die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und tragen zur Sicherheit in der Region bei.
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