Frost bis -23: Ukrenergo warnt vor weiteren Stromabschaltungen.
Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine bleibt die Hauptbedrohung für die stabile Stromversorgung die Beschuss von Energieobjekten. Ein Temperaturabfall auf -23 Grad ist an sich kein kritischer Faktor, aber es ist wahrscheinlich, dass es mehr Stromabschaltungen geben wird.
Meinungen von Experten
Der Geschäftsführer der NЕК 'Ukrenergo', Vitali Zaychenko, stellte in seinem Kommentar fest:
„Der Temperaturabfall führt immer zu einer erhöhten Energienachfrage, das ist eine Regel. Aber nicht die Kälte, sondern die russischen Angriffe sind für uns derzeit das Hauptproblem“.
Wenn die Temperatur über mehrere Tage auf -20 Grad sinkt, könnten striktere Beschränkungen zur Stabilisierung des Energiesystems eingeführt werden:
„Voraussichtlich wird eine zusätzliche Abfolge in den Zeitplänen für stündliche Abschaltungen hinzugefügt“.
Zu Beginn des Oktobers 2025 war das Energiesystem auf den Winter vorbereitet. Allerdings haben die massiven Raketenangriffe der RF die Situation verschärft und zu der Notwendigkeit geführt, Strombeschränkungen einzuführen.
Risiken durch russische Angriffe
Zaychenko bemerkte auch, dass die größten Risiken von den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur ausgehen, besonders bei starken Frösten. Er fügte hinzu:
„Die Folgen der russischen Angriffe vor oder während eines signifikanten Temperaturabfalls vorherzusagen, ist einfach unmöglich“.
Derzeit weisen die Vorhersagen der Meteorologen darauf hin, dass starker Schneefall und arktische Kälte die Ukraine vom 8. bis 11. Januar treffen werden. In einigen Regionen werden erhebliche Schneefälle, nasser Schnee, Schneestürme und Windböen von bis zu 18 m/s erwartet.
Der Energieexperte Stanislav Ignatyev warnte ebenfalls, dass die Ukrainer darauf vorbereitet sein sollten, dass die Abschaltpläne bis zum Ende des Winters andauern könnten. Das schlimmste Szenario sieht massive Angriffe im Intervall von fünf Tagen vor, was dazu führen kann, dass große Städte in den Modus 'Energieinseln' übergehen.
Somit ist es unter den ständigen Bedrohungen durch Angriffe und Kälte wichtig, über mögliche Stromabschaltungen informiert zu bleiben und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Wärme in den Haushalten aufrechtzuerhalten. Die Energiearbeiter setzen ihre Bemühungen fort, um eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, aber angesichts der unvorhersehbaren Angriffe bleibt die Situation angespannt.
Lesen Sie auch
- Historische Einigung in Genf: USA beenden Iran-Blockade
- Milliardenhilfe für die Ukraine: Fedorow nennt Schwerpunkte der neuen Militärpakete
- Londoner Milliardenhilfe: Eingefrorene russische Gelder finanzieren 10.000 Drohnen für Kiew
- Rekordmonat für die Ukraine: Über 100 Quadratkilometer im Mai befreit
- Technische Hürden: Warum die Sperrung von Telegram-Kanälen in der Ukraine scheitert
- Belgien liefert sieben F-16 an die Ukraine: Neue Hilfspakete beim Ramstein-Treffen

