Französische Alpen: Hunderte Autos steckengeblieben, 800 Touristen übernachteten in Sporthallen.

Französische Alpen: Hunderte Autos steckengeblieben, 800 Touristen übernachteten in Sporthallen
Französische Alpen: Hunderte Autos steckengeblieben, 800 Touristen übernachteten in Sporthallen

Nach Angaben von ТСН: In den französischen Alpen sind Hunderte von Autos auf den Straßen, die zu bekannten Skiorten führen, steckengeblieben. Infolgedessen mussten fast 800 Menschen die Nacht in Sporthallen der Stadt Moutiers verbringen, die in der Region Savoyen liegt.

Situation in Moutiers und Val Thorens

Nach Angaben der lokalen Behörden übernachteten etwa 800 Personen in drei Sporthallen von Moutiers, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Touristen, die zu den Skigebieten in Savoyen reisen. Am Morgen durften sie ihre Reise fortsetzen.

In den hochgelegenen Gebieten war die Situation ebenfalls angespannt. Im Skiort Val Thorens konnten 29 Personen die Gegend nur am Sonntag verlassen, nachdem sie in einer Berghütte übernachtet hatten.

Nach Angaben der Gendarmerie verbrachten etwa 40 Menschen einen Teil der Nacht in einem Bus, der zum Resort Arc 2000, ebenfalls in Savoyen, unterwegs war.

Tod von Skifahrern

Die französischen Behörden rufen zur Vorsicht in fast allen Alpenmassiven auf, da der meteorologische Dienst die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen hat.

Am Samstag starben in Savoyen drei Skifahrer, die außerhalb der präparierten Pisten fuhren. Zwei Lawinen gingen im Skiort Val d’Isère nieder, eine weitere im Gebiet Areches-Beaufort.

Die Leichname von zwei Männern, die keine Lawinensensoren dabei hatten, konnten von den Rettungskräften nur dank der Signale ihrer Mobiltelefone unter dem Schneedecken gefunden werden.

In Areches-Beaufort starb ein Skifahrer, während ein anderer gerettet werden konnte, nachdem die Patrouille Schreie um Hilfe gehört hatte. Der Verletzte wurde in schwerem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

Erdrutsche in den Alpen

Frühere Berichte besagten auch, dass das Schweizer Dorf Blatten in den Alpen fast vollständig durch den Abriss eines Teils des Gletschers Berch, der zu einem mächtigen Erdrutsch führte, zerstört wurde.

Darüber hinaus führen Schweizer Forscher kontrollierte Erdbeben in den Alpen durch, um die tektonischen Kräfte zu untersuchen.

Diese Situation unterstreicht die Gefahren, denen Touristen in hochgelegenen Regionen ausgesetzt sind, insbesondere während instabiler Wetterbedingungen. Die Behörden rufen zur Vorsicht und zur strengen Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen auf den verschneiten Pisten auf, um ähnliche Tragödien in Zukunft zu verhindern.


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