Weitere Betrügereien: Die USA, die EU und andere weltweite Demokratien reagierten scharf auf den Sieg von Maduro.
Die weltweiten Demokratien zweifeln an der Rechtmäßigkeit des Sieges von Nicolás Maduro bei den Präsidentschaftswahlen in Venezuela, berichtet die ukrainische Zeitung „Чвіля“ unter Berufung auf DW.
Nach Angaben des Nationalen Wahlausschusses Venezuelas erhielt Maduro 51% der Stimmen bei den Wahlen, obwohl die Exit-Polls einen Sieg der Opposition vorhersagten. Die weltweiten Demokratien stellen jedoch einen solchen Sieg in Frage.
Der Präsident von Argentinien bezeichnet dies als „Betrug“ und hofft, dass die Streitkräfte Venezuelas die Demokratie und den Willen des Volkes verteidigen werden.
Vertreter anderer amerikanischer Länder wie Peru, Uruguay, Chile, Costa Rica und Guatemala kritisieren ebenfalls den „Sieg“ von Maduro. Der Präsident von Chile bezeichnet die Wahlergebnisse als unglaubwürdig.
Vertreter der internationalen Gemeinschaft und venezolanische Emigranten fordern Transparenz im Prozess und die Veröffentlichung der Wahlergebnisse.
Die USA und die EU fordern eine ehrliche und transparente Auszählung der Stimmen. Der US-Außenminister erklärt, dass die Ergebnisse nicht den Willen des Volkes widerspiegeln und warnt davor, dass die internationale Gemeinschaft angemessen reagieren wird. Der spanische Außenminister fordert ebenfalls die Veröffentlichung detaillierter Wahldaten.
Maduro wurde nur von China, Russland, Kuba und Bolivien für seinen „Sieg“ begrüßt, die versprechen, die Zusammenarbeit mit Venezuela zu fördern. Der russische Präsident Wladimir Putin schreibt, dass die Beziehungen zu Venezuela eine strategische Partnerschaft darstellen und Maduro stets ein gern gesehener Gast auf russischem Boden ist.
Die Weltgemeinschaft erwartet derzeit volle Transparenz im Wahlprozess und bei der Auszählung der Stimmen, um die Ehrlichkeit von Maduros Sieg bei den Wahlen zu bestimmen.
Lesen Sie auch
- Benzin-Engpass in Russland: Putin räumt Schwierigkeiten ein – Moskau plant Import von Treibstoff
- Gipfeltreffen in Ankara: Trump und Selenskyj planen für den 8. Juli Gespräche über ein Ende des Krieges
- Trump und Erdogan diskutieren Friedensgespräche: 30.000 Todesfälle pro Monat im Ukraine-Krieg
- Norwegens Premier fordert Chinas Einfluss auf Russland – Hintergründe zum Treffen in Oslo
- Selenskyj zu Drohnenangriffen auf Moskau: „Erst wenn tausend Drohnen fliegen, wird der Kreml umdenken“
- Putins wahres Kalkül: Warum Russland um Kostjantyniwka kämpft

