Kenyons Überlegungen zu Mourinhos Entscheidung: Wie die Stars von Chelsea wegen seines Abgangs weinten.

Kenyons Überlegungen zu Mourinhos Entscheidung: Wie die Stars von Chelsea wegen seines Abgangs weinten
Kenyons Überlegungen zu Mourinhos Entscheidung: Wie die Stars von Chelsea wegen seines Abgangs weinten

Emotionale Momente nach Mourinhos Abgang

Nach Angaben von The Sun: Die Spieler von 'Chelsea' waren schockiert, als José Mourinho 2007 den Klub verließ. Diese Nachricht löste selbst bei den stärksten Fußballern Tränen aus.

Die Spieler von 'Chelsea' weinten nach Mourinhos Abgang im Jahr 2007 Ehemaliger CEO von 'Chelsea', Peter Kenyon, enthüllte die Gründe für Mourinhos AbgangPRESS ASSOCIATION

Schwierige Veränderungen im Verein

Diese Informationen wurde von Peter Kenyon bestätigt, der den Verein fünf Jahre lang bis 2009 als CEO leitete. Er war einer derjenigen, die Mourinho 2004 zu 'Chelsea' holten.

Kenyon, 71, und Mourinho hatten eine enge Beziehung und arbeiteten erfolgreich mit dem damaligen Eigentümer des Vereins, Roman Abramovich, zusammen, bis Avram Grant 2007 kam. Der Führungswechsel störte diese Dynamik.

Mourinho wandte sich an Kenyon mit der Bitte um Entlassung, da Grants Auftauchen eine Distanz zwischen ihm und Abramovich schuf, der einen unterhaltsameren Spielstil sehen wollte.

Kenyon erinnert sich in einem Gespräch mit der 'The Telegraph':

“Es war eines der schwierigsten Gespräche, die ich je führen musste. Den Spielern zu sagen, dass a) José gegangen ist und b) dass Abram seinen Platz einnehmen wird - das war hart. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so viele Fußballstars gleichzeitig bleich gesehen habe. Sie waren schockiert.
“Es gab zwei Personen, die weinten, und es waren diejenigen, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie fähig sind zu weinen. Die allgemeine Atmosphäre war so, als hätten wir einen Luftballon zerplatzt.”

Einfluss auf den Verein

Trotz der Änderungen erreichte 'Chelsea' im Saison 2007-08 das Champions-League-Finale. Kenyon ist der Meinung, dass der Erfolg des Teams auf der hohen Qualität der Spieler beruht, die Mourinho hinterlassen hat, nicht auf Grants Regie.

Nach Kenyons Meinung hätten 'Chelsea', wenn Mourinho geblieben wäre, die Champions League gewinnen können. Er merkt an:

“Das hat unsere Arbeit für eine Weile gestört. Es hat uns nicht aufgehalten, da das Team weiterhin arbeitete.
“Wir erreichten das Champions-League-Finale, und das war über das Team, nicht über Abram. Ich möchte nicht unangenehm sein, sondern sage, wie es ist.
“Ich bin mir wirklich sicher, dass wir das Champions-League-Finale 2008 gewonnen hätten, wenn José an seiner Stelle gewesen wäre.”
Ohne seinen berühmten Trainer durchlebte 'Chelsea' schwierige Phasen, aber letzten Endes konnte das Team auf höchstem Niveau weiterkämpfen. Mourinhos Einfluss auf den Verein blieb spürbar, und die Frage, was passiert wäre, wenn er geblieben wäre, wird unaufhörlich von Fans und Experten diskutiert. Die Situation bei 'Chelsea' hatte nicht nur ernsthafte Auswirkungen auf den Verein selbst, sondern auch auf die Herangehensweise des Managements bei der Teamzusammensetzung in der Zukunft.

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