Russland hat entscheidende Aufgaben für 2025 gescheitert: Besetzung der Region Donezk und neutrale Zone.
Nach Angaben von ТСН: Das russische Militärkommando konnte die für 2025 geplanten entscheidenden Aufgaben nicht erfüllen, insbesondere die vollständige Besetzung der Region Donezk und die Schaffung einer "neutralen Zone" im Norden der Ukraine.
Dies geht aus einem neuen Bericht des Instituts für Kriegsstudien (ISW) hervor.
Das Scheitern der Kreml-"Deadlines"
Laut Informationen von Oberst Pawlo Palisa, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Büros des Präsidenten der Ukraine, plante Moskau, die Regionen Donezk und Lugansk bis zum 1. September 2025 vollständig zu erobern. Auch bis Ende des Jahres sollte der Feind eine "neutrale Zone" entlang der Nordgrenze schaffen. Doch beide Aufgaben blieben unerfüllt.
Situation in den Richtungen Pokrowsk und Wremiwka
Trotz des allgemeinen strategischen Scheiterns konzentrierten die Besatzer im Laufe des Jahres erhebliche Ressourcen auf einzelnen Abschnitten:
Pokrowsk: Russische Truppen nahmen die Stadt im September 2025 ein. Bis Dezember kontrollieren sie etwa 67,6% des Stadtgebiets.
Welyka Nowosilka und Huljajpole: Nach dem Fall von Welyka Nowosilka im Januar wurde der Feind in Richtung Huljajpole aktiv. Anfang Dezember 2025 kam es in der Stadt Huljajpole zu Kämpfen.
Dobropillia: Im August drangen feindliche DRGs in die Stadt ein, jedoch konnte das Kommando der RF den taktischen Erfolg nicht in einen operativen Durchbruch umsetzen. Die ukrainischen Verteidigungskräfte konnten schließlich etwa 70 km² des eroberten Gebiets zurückerobern.
Angriff auf den "Festungsring"
Der Feind setzt seine Versuche fort, die Slawjansk-Kramatorsker Agglomeration einzukreisen:
Nordosten: Im Dezember 2025 drangen die Besatzer bis nach Liman vor und eroberten wahrscheinlich Siversk.
Südwesten: Am 1. August 2025 vollendete Russland die Einnahme von Toretsk (der Sturm dauerte 14 Monate). Im Oktober begannen die Kämpfe um Kostiantynivka.
Nordfront: Kursschien, Charkiw und Kupjansk
An den nördlichen Grenzen bleibt die Situation für den Feind instabil:
Oblast Kursk: Den Russen gelang es erst im März 2025, die ukrainischen Kräfte zurückzudrängen.
Sumy und Charkiw: Der Versuch, eine "neutrale Zone" in der Oblast Sumy zu schaffen, scheiterte. Der Angriff auf Velikiy Burluk (Oblast Charkiw) im Juli verlief schnell ins Stocken, und die Front blieb bis Dezember inaktiv.
Kupjansk: Trotz der Kreml-Ankündigungen zur Einnahme der Stadt konnten die Besatzer keine Kontrolle darüber erlangen. Darüber hinaus führten die ukrainischen Truppen im Dezember 2025 einen erfolgreichen Gegenangriff durch und eroberten den Großteil von Kupjansk zurück.
Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der Kriegsführung an allen Fronten und zeigen, wie strategische Pläne Russlands nicht nur scheitern, sondern auch zu Kosten führen, die Moskau nicht verstehen kann. Die Situation bleibt angespannt, betont jedoch den Widerstand und die Entschlossenheit der ukrainischen Streitkräfte, ihre Territorien zu verteidigen.
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