Selenskyj im Nato-Hauptquartier: Neue Ankündigungen vom „Ramstein“-Treffen.
Der ukrainische Präsident zu Gast in Brüssel
Nach Angaben von UATV: Am 17. Juni ist Wolodymyr Selenskyj zu einem Besuch in Brüssel eingetroffen. Im Mittelpunkt steht die Teilnahme an der Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe, die im Nato-Hauptquartier stattfindet. Neben dem Treffen mit den Verbündeten sind auch Gespräche mit dem belgischen König Philippe und Premierminister Bart De Wever geplant. Die Beratungen der Kontaktgruppe sollen gegen 16 Uhr ukrainischer Zeit beginnen.
Bereits vorab hat sich Selenskyj mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und dem deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius getroffen. Dabei ging es unter anderem um die Lage an der Front. Rutte betonte die hohen Verluste der russischen Armee:
„Die Ukraine arbeitet wirklich gut. Wir sehen Berichte darüber, wie viele Verluste die russische Armee jeden Monat erleidet – derzeit etwa 30.000 bis 35.000 Soldaten pro Monat, das ist schlichtweg unglaublich.“
Ein weiteres Thema war die Umsetzung der beim G7-Gipfel vereinbarten Maßnahmen. Selenskyj hob hervor:
„Das Wichtigste ist die Arbeit zur Stärkung unserer Verteidigung und die Erlangung einer Lizenz der USA zur Herstellung von Luftabwehrsystemen.“
Das belgische Verteidigungsministerium kündigte zudem an, bis Jahresende sieben F-16-Kampfjets zu liefern. Für den 18. Juni ist ein weiteres Treffen im „Ramstein“-Format vorgesehen, das ebenfalls Teil von Selenskyjs Brüssel-Reise ist.
Warum dieser Besuch wichtig ist
Selenskyjs Reise unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Ukraine, moderne Verteidigungswaffen wie die F-16 zu erhalten. Die Gespräche mit hochrangigen Nato-Vertretern und belgischen Politikern zeigen, wie sehr die internationale Gemeinschaft auf die militärische Unterstützung des Landes fokussiert ist – besonders angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland.
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