Selenskyj trifft Trump am 28. Dezember: eine schwierige Aufgabe für den ukrainischen Präsidenten.

Selenskyj trifft Trump am 28. Dezember: eine schwierige Aufgabe für den ukrainischen Präsidenten
Selenskyj trifft Trump am 28. Dezember: eine schwierige Aufgabe für den ukrainischen Präsidenten

Nach Angaben von ТСН: In Florida wird das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, mit dem Präsidenten der USA, Donald Trump, stattfinden. Die westliche Presse hat dieses Ereignis bereits als Höhepunkt langer Verhandlungen bezeichnet, die im November nach der Ankündigung eines Friedensplans der USA begonnen haben. Für Kiew könnte ein solches Gespräch jedoch ziemlich schwierig werden.

Warum „Trump nicht auf dem Laufenden ist“

Das Hauptproblem der bevorstehenden Verhandlungen besteht in der verschiedenen Wahrnehmung der Realität. Der amerikanische Führer, so Experten, ist sich der Schrecken des Krieges, durch den die Ukrainer täglich gehen, nicht ganz bewusst.

„Mir gefällt der Entwurf des Friedensplans mit 20 Punkten, die zurzeit vorliegen, nicht. Aber ich verstehe, dass Trump überhaupt nicht auf dem Laufenden ist, nicht im Trend von dem, was passiert, und ihm ist der 10-stündige russische Angriff auf Kiew nicht wichtig. Das müssen wir uns bewusst machen“,

— betonte der Experte. So wird es für Selenskyj nicht nur zu einem Dialog, sondern zu einer komplexen aufklärerischen Mission, die darauf abzielt, das Verständnis mit einem Gegner, der eine andere Perspektive hat, zu erreichen.

Mission: „Nein“ sagen, ohne „Nein“ zu sagen

Der Politologe stellt fest, dass die Atmosphäre um dieses Treffen der angespannten Sitzungen der „Normandie-Vierer“ ähnelt, als die Gesellschaft einer möglichen Verrat der Interessen misstraute. Die Situation wird durch die Persönlichkeit von Donald Trump zusätzlich kompliziert.

„Für Wolodymyr Selenskyj ist das tatsächlich eine sehr ernsthafte Herausforderung, denn Trump sieht sich selbst als genialen Diplomaten, genialen Friedensstifter, und die Russen haben das sehr geschickt ausgenutzt“,

— bemerkt der Experte. Selenskyj muss einen feinen diplomatischen Weg finden: Er kann es sich nicht leisten, das exzentrische Verhalten Trumps zu „reflektieren“. Stattdessen muss der ukrainische Präsident so verantwortungsbewusst wie möglich handeln.

Der Experte weist darauf hin, dass die Schlüsselaufgabe von Selenskyj darin besteht, „Nein“ zu sagen, ohne diese beiden Buchstaben auszusprechen. Er muss überzeugend genug sein, um die für die Ukraine inakzeptablen Punkte des Friedensplans abzulehnen, ohne dabei die Beziehungen zu Washington zu ruinieren. Andernfalls könnten die Folgen für die Ukraine äußerst negativ sein.

Selenskyj kündigte die wichtigsten Themen der Verhandlungen mit dem US-Präsidenten Donald Trump an. Der Schwerpunkt wird auf Sicherheitsgarantien und Schutzmaßnahmen gegen wiederholte Aggressionen Russlands, der Synchronisierung von Friedensprozessen und dem wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine liegen. Auch heikle Fragen sollen erörtert werden, und nach dem Treffen könnten zusätzliche Konsultationen mit europäischen Partnern stattfinden.

Dieses Treffen ist wichtig für die Formulierung der zukünftigen Politik der USA gegenüber der Ukraine. Die Sicherheitsprobleme, die auf die Tagesordnung gesetzt werden, können sich erheblich auf die zukünftigen ukrainisch-amerikanischen Beziehungen sowie auf die allgemeine Situation in der Region auswirken. Ein erfolgreicher Dialog zwischen Selenskyj und Trump könnte die Grundlage für Stabilität und Unterstützung in dieser kritischen Phase sein.


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