Eierpreise im Vergleich: Was kostet der Zehnerpack in der Ukraine und der EU?.

Eierpreise im Vergleich: Was kostet der Zehnerpack in der Ukraine und der EU?
Eierpreise im Vergleich: Was kostet der Zehnerpack in der Ukraine und der EU?

Die aktuelle Preislage in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine müssen Verbraucher derzeit tief in die Tasche greifen, um Eier zu kaufen. Stand 17. Februar 2026 bewegt sich der Durchschnittspreis für einen Zehnerpack der Kategorie C1 zwischen 82,23 und 83,95 Hrywnja. Die günstigsten Preise für zehn Eier beginnen bei 65 bis 70 Hrywnja. Im Discounter ATB kostet ein einzelnes Ei 5,89 Hrywnja. Andere Supermarktketten bieten unterschiedliche Preise an:

  • Varus – 5,49 UAH pro Stück
  • Aschan – 5,70 UAH
  • Fora – 5,89 UAH
  • MegaMarket – 7,50 UAH pro Ei

Ein Blick auf die Nachbarn in der Europäischen Union

In den EU-Ländern zeigt sich ein anderes Bild. Ende Januar 2026 lag der Preis für zehn Eier in Italien bei 2,19 Euro. Zum offiziellen Wechselkurs der Nationalbank der Ukraine entspricht das etwa 112 Hrywnja. In Ungarn kostet eine Packung mit zehn Eiern 799-899 Forint, was umgerechnet ungefähr 107-120 Hrywnja sind. In Polen zahlt man im Durchschnitt 11,49 Złoty für einen Zehnerpack, was etwa 140 Hrywnja gleichkommt.

Die hohe Nachfrage in der Ukraine spiegelt sich auch in den Handelszahlen wider. Im Jahr 2025 importierte das Land 2,05 Milliarden Hühnereier – ein Anstieg von 65,6 Prozent im Jahresvergleich. Diese Entwicklung trägt zur aktuellen Preissituation bei.

Ein weiterer Faktor, der das Kaufverhalten beeinflussen könnte, ist das staatliche Förderprogramm. Bis zum 28. Februar 2026 gilt in der Ukraine ein Rückerstattungssatz von 10 Prozent im Rahmen des 'Nationalen Cashbacks'. Diese Maßnahme könnte sich auf die Konsumausgaben, auch für Lebensmittel wie Eier, auswirken.

Insgesamt zeigen die Eierpreise in der Ukraine und Europa erhebliche Unterschiede, was auf unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen hindeutet. Die starke Nachfrage in der Ukraine, die durch steigende Importe gedeckt wird, unterstreicht die Dynamik des heimischen Marktes. Programme wie der 'Nationale Cashback' könnten zusätzliche Impulse setzen. Diese Faktoren sind entscheidend für die künftige Entwicklung auf dem Lebensmittelmarkt.


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