Benzin und Diesel werden teurer: Ukrainer müssen mit 7 bis 8 Griwna Aufschlag rechnen.
Warum die Spritpreise steigen
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Sendung 'Тепер Головне' sprach Serhij Kujun, Leiter der 'Beratungsgruppe A-95', über die aktuellen Preiserhöhungen an den Tankstellen. Auslöser sind laut ihm die anhaltenden Spannungen im Iran und die Krise in der Straße von Hormus. Bereits in der Vorwoche hätten die Einkaufspreise für Kraftstoffe die Verkaufspreise überstiegen, was den Druck auf den Markt massiv erhöht habe.
Derzeit kostet ein Liter Diesel 79 Griwna, Benzin liegt bei 77 Griwna. Kujun rechnet mit einem weiteren Anstieg.
„Die Preise ziehen wieder an, weil es erneut Probleme mit dem Iran und der Straße von Hormus gibt“, erklärte der Experte.Er geht davon aus, dass Diesel bald die Marke von 86 Griwna überschreiten könnte, während Benzin auf 83 bis 84 Griwna klettern dürfte. Das wäre ein Plus von rund 7 bis 8 Griwna pro Liter.
Auswirkungen auf die Wirtschaft
Sollten die Prognosen eintreffen, steigen die Kosten für beide Kraftstoffsorten um 7 bis 8 Griwna. Kujun zufolge bleibt die Lage auf dem ukrainischen Tankstellenmarkt angespannt – die weitere Preisentwicklung hänge direkt von den Geschehnissen im Nahen Osten ab. Viele Verbraucher sind verunsichert und müssen sich bereits jetzt auf höhere Ausgaben einstellen.
Steigende Spritpreise könnten die gesamte ukrainische Wirtschaft belasten, da höhere Transportkosten unweigerlich die Preise für Waren und Dienstleistungen nach oben treiben. Wer jetzt schon unter der Teuerung leidet, schränkt seinen Konsum möglicherweise weiter ein – mit der Folge, dass die Nachfrage nach bestimmten Produkten sinkt.
Angesichts der instabilen Lage im Nahen Osten bleibt der Kraftstoffmarkt in der Ukraine ein Gradmesser für globale Krisen. Es ist daher ratsam, die Entwicklungen in der Region genau zu verfolgen, denn sie könnten die Preise an den heimischen Zapfsäulen maßgeblich beeinflussen.
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