In Chmelnytskyi machte ein Mann einen Antrag mit einer Granate: Gericht bestätigte das Urteil von 3 Jahren.

In Chmelnytskyi machte ein Mann einen Antrag mit einer Granate: Gericht bestätigte das Urteil von 3 Jahren
In Chmelnytskyi machte ein Mann einen Antrag mit einer Granate: Gericht bestätigte das Urteil von 3 Jahren

Nach Angaben von ТСН: In Chmelnytskyi ereignete sich ein ungewöhnlicher Vorfall: Ein Mann aktivierte während seines "romantischen Antrags" eine Handgranate, was zu einer Explosion in der Wohnung führte. Das Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts.

Details des Vorfalls

Dieser Vorfall ereignete sich am 1. Juli 2025. Der Mann nahm eine Granate aus der Schublade, übergab sie seiner Partnerin und zog den Sicherungsring heraus, wodurch sie aktiviert wurde. Infolgedessen fiel das Geschoss daneben und explodierte.

Gerichtsanhörung

Während der Anhörung erklärte der Angeklagte, dass sein Ziel war, seiner Freundin "effektiv einen Antrag zu machen".

Der Anwalt legte Berufung gegen das Urteil ein und forderte die Freilassung des Mannes von der Strafe, da das Gericht nicht berücksichtigte:

  • das aufrichtige Bedauern des Verdächtigen;

  • die aktive Mithilfe bei der Untersuchung;

  • das Fehlen von Schäden;

  • die Einschätzung der Bewährungsbehörde zur Möglichkeit der Rehabilitation ohne Isolation von der Gesellschaft.

Schlussfolgerungen des Berufungsgerichts

Das Berufungsgericht betonte die Gefährlichkeit der Verwendung einer Granate, da dies eine ernsthafte Bedrohung für die Gesellschaft darstellt und nur zu kriminellen Zwecken eingesetzt werden kann. Die Richter bemerkten auch, dass das erstinstanzliche Gericht alle vom Anwalt vorgebrachten Umstände berücksichtigt und die geringste Strafe verhängt hat.

Infolgedessen wurde die Berufung abgelehnt und das Urteil des erstinstanzlichen Gerichts blieb unverändert – 3 Jahre Haft.

Weitere Vorfälle

Zur Erinnerung: In Kyiv kam es im Dniprovskyi Bezirk ebenfalls zu einer Explosion einer Granate in einer Wohnung, bei der zwei Menschen ums Leben kamen und eine weitere Person verletzt wurde.

Dieser Vorfall in Chmelnytskyi hat in der Gesellschaft eine breite Diskussion über Sicherheit und Kreativität bei unkonventionellen Anträgen ausgelöst. Sprengstoffe, selbst in scherzhaften Kontexten, können schwerwiegende Folgen haben und erfordern besondere Vorsicht. Die Situation lenkt auch die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer strengeren Kontrolle über den Umgang mit Munition und das verantwortungsvolle Verhalten der Bürger.


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