Zwangsrückzahlung von 12.000 Griwna: Gericht verurteilt Dniproer wegen unrechtmäßigem Bezug von Arbeitslosengeld.

Zwangsrückzahlung von 12.000 Griwna: Gericht verurteilt Dniproer wegen unrechtmäßigem Bezug von Arbeitslosengeld
Zwangsrückzahlung von 12.000 Griwna: Gericht verurteilt Dniproer wegen unrechtmäßigem Bezug von Arbeitslosengeld

Gerichtsurteil zu Arbeitslosengeld: Rückzahlung angeordnet

Nach Angaben von Novyny.live: Ein Einwohner von Dnipro muss über 12.000 Griwna Arbeitslosengeld zurückzahlen, das er zu Unrecht erhalten hatte, während er sich im Ausland aufhielt. Der Mann bezog die Leistungen fast drei Monate lang, von Mai bis November 2022. Allerdings hielt er sich in diesem Zeitraum vom 9. Juli bis 28. Oktober 2022 – insgesamt 112 Tage – außerhalb der Ukraine auf.

Nach ukrainischem Recht entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn der Empfänger mehr als 30 Kalendertage im Ausland verbringt. Da der Mann diese Frist überschritt, entschied das Gericht, die unrechtmäßig erhaltenen 12.062,99 Griwna von ihm einzutreiben. Zusätzlich wurden ihm 3.028 Griwna Gerichtskosten auferlegt.

Höhe der Arbeitslosengeldzahlungen: Mindest- und Höchstbeträge

Zum Vergleich: Seit dem 1. Januar 2023 liegt der Mindestsatz für Arbeitslosengeld in der Ukraine bei 3.900 Griwna, der Höchstsatz bei 8.647 Griwna. Dieser Fall verdeutlicht, wie wichtig die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Sozialleistungen ist – Verstöße können erhebliche finanzielle Konsequenzen haben.

Die Angelegenheit zeigt zudem, wie relevant die Kontrolle von Sozialzahlungen ist, besonders in Zeiten von Krieg und wirtschaftlicher Instabilität. In der Ukraine, wo Arbeitslosigkeit ein großes Problem darstellt, muss sichergestellt werden, dass finanzielle Hilfen tatsächlich bei den Bedürftigen ankommen und nicht missbräuchlich verwendet werden. Die Verantwortung für den Bezug von Sozialleistungen liegt bei den Bürgern selbst; solche Fälle können als Warnung für andere dienen, die das System ausnutzen wollen.


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