Umfrage des KMIŠ: 54% der Ukrainer sehen den Grund für die Abschaltungen in russischen Angriffen.
Nach Angaben von ТСН: Die russische Propaganda versucht, die Verantwortung für die energetischen Angriffe auf die Ukraine zu vermeiden, indem sie manipulative Botschaften verbreitet. Eine neue Umfrage hat herausgefunden, wie viele Ukrainer die wahren Gründe für die Stromabschaltungen verstehen und wer geneigt ist, die Regierung oder westliche Partner zu beschuldigen.
Nach den Ergebnissen der Umfrage, die vom Kiewer Internationalen Sozialforschungsinstitut durchgeführt wurde, führt Russland weiterhin einen Informationskrieg gegen die Ukraine. Dies ist besonders im Kontext der Stromabschaltungen bemerkbar, die nach russischen Angriffen zunehmen. In den Medien werden aktiv Narrative verbreitet, die die Verantwortung von Russland ablenken und auf die ukrainische Regierung oder westliche Partner übertragen.
„Deshalb haben wir die Frage gestellt, was die Hauptursache für den Mangel an Elektrizität ist, und drei Antwortmöglichkeiten angeboten (der Befragte musste nur eine Antwort wählen)“.
Nach den Umfrageergebnissen glauben die meisten Ukrainer - 54% - dass die wahre Ursache für die Stromausfälle die russischen Angriffe sind, vor denen man sich nicht vollständig schützen kann. Hingegen geben 31% der Befragten die Verantwortung an die ukrainische Regierung weiter und glauben, dass sie nicht ausreichend auf die Herausforderungen vorbereitet war. Weitere 7% der Befragten gaben an, dass die Hauptursache der Mangel an Unterstützung durch westliche Partner ist.
Die landesweite Umfrage des KMIŠ wurde vom 26. November bis 29. Dezember 2025 durchgeführt. Mithilfe telefonischer Interviews auf der Grundlage einer randomisierten Stichprobe von Mobiltelefonnummern wurden in allen vom Staat kontrollierten Regionen der Ukraine 1001 Befragte im Alter von 18 Jahren und älter befragt.
Situation mit der Energieversorgung
In der Nacht zum 2. Januar haben die russischen Streitkräfte erneut Energieobjekte in der Ukraine angegriffen, was in den meisten Regionen zu stundenweisen Stromabschaltungen geführt hat. Laut „Ukrenergo“ wurden Stromausfälle in der Region Saporischschja festgestellt, und in Kiew und Odessa wird das beschädigte Equipment wiederhergestellt. Die Wetterbedingungen verschärfen die Situation: Aufgrund starker Winde und Schneefalls sind 27 Siedlungen in der Region Iwano-Frankiwsk ohne Strom geblieben.
Die Gründe für die Stromausfälle in der Ukraine sind erneut in den Vordergrund gerückt aufgrund der letzten Angriffe. Während die Wiederherstellungsarbeiten andauern, ist die Bevölkerung gezwungen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen, was unweigerlich den psychischen Zustand der Menschen belastet. Diese Ereignisse erinnern an die Wichtigkeit der Energiesicherheit des Landes und die Notwendigkeit, die Widerstandsfähigkeit der Energieinfrastruktur während des Konflikts zu erhöhen.
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