Londoner ignorieren eigene Sehenswürdigkeiten: Jeder Vierte war noch nie an den Top-Spots.

Londoner ignorieren eigene Sehenswürdigkeiten: Jeder Vierte war noch nie an den Top-Spots
Londoner ignorieren eigene Sehenswürdigkeiten: Jeder Vierte war noch nie an den Top-Spots

Umfrage zeigt: Einwohner Londons meiden Touristenattraktionen

Nach Angaben von Tourism.d.ua — Туризм: Eine aktuelle Erhebung offenbart, dass mehr als ein Viertel der Londoner noch nie bekannte Touristenziele wie das 'London Eye', den 'Sky Garden' oder 'The Shard' besucht hat. Obwohl London zu den meistbesuchten Städten der Welt zählt, scheuen viele Einheimische die Menschenmassen und zeigen sich zurückhaltend. Konkret gaben 27 Prozent der Befragten an, das 'London Eye' nie betreten zu haben, während 24 Prozent noch nie im 'Sky Garden' waren. Weitere 23 Prozent der Teilnehmer hatten den Wolkenkratzer 'The Shard' nicht besucht – ein klares Zeichen dafür, dass bekannte Attraktionen oft aufgeschoben werden.

Die Untersuchung brachte zudem folgende Details zutage:

  • 23 Prozent der Londoner waren noch nie im Tower of London;
  • 21 Prozent haben das Schifffahrtsmuseum 'Cutty Sark' nicht gesehen;
  • 20 Prozent kennen weder Big Ben noch die Tower Bridge;
  • 19 Prozent der Einwohner haben den Buckingham Palace nie besucht;
  • 19 Prozent waren nicht im Royal Observatory in Greenwich;
  • 18 Prozent der Befragten haben den Kensington Palace ausgelassen.

Besonders bemerkenswert: Rund 58 Prozent der Londoner meiden beliebte Orte aufgrund der hohen Touristendichte. Dies führt dazu, dass 24 Prozent der Einheimischen einen Besuch mindestens drei Jahre lang aufschieben, während vier Prozent sogar über ein Jahrzehnt warten. Der renommierte Tourismusexperte Ian Hales kommentierte dies wie folgt:

'London zählt zu den meistbesuchten Metropolen der Welt, doch unsere Daten zeigen: Die Bewohner sollten sich eine touristische Perspektive auf ihre eigene Stadt aneignen.' Ian Hales

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Londoner trotz des reichhaltigen Angebots an Sehenswürdigkeiten überfüllte Orte bewusst meiden. Dies könnte auf einen kulturellen Wandel hindeuten, bei dem Einheimische ihre Stadt lieber in ruhigeren Momenten erkunden möchten. Angesichts dieser Zahlen erscheint es sinnvoll, neue Strategien für den Tourismus zu entwickeln, die nicht nur Besucher, sondern auch die lokale Bevölkerung ansprechen.


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